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Wer nicht lächeln kann, sollte keinen Laden eröffnen.

无笑脸,莫开店。
Wú xiào liǎn, mò kāi diàn.

Ohne lächelndes Gesicht eröffnet man keinen Laden.

  • „Es gibt ein chinesisches Sprichwort das sagt: ‚Wer nicht lächeln kann, sollte kein Geschäft eröffnen.‘“
  • „Wer nicht lächeln kann, sollte kein Geschäft eröffnen!‘ Das könnte ein chinesisches Sprichwort sein.“
  • „Wer nicht lächeln kann, soll kein Geschäft eröffnen… ein chinesisches Sprichwort, das sicherlich jeder kennt. Und deshalb stellt sich die Frage: warum gibt es im Verkauf so wenig lächelnde Gesichter?“
Dieses chinesische Sprichwort ist in China nicht bekannt, aber immerhin gibt es eine ordentliche Übersetzung.

Verwendung:
„Mancher, spottet Gabriel am Ende, ziehe ‚Gram gebeugt, von der Last unserer Verantwortung’ durch die Straßen. Gegen diese Attitüde helfe ein chinesisches Sprichwort. Dieses laute: ‚Wer nicht lächeln kann, der soll keinen Laden aufmachen!’ Und dann ruft Gabriel seinen Leuten zu: ‚Lasst uns wieder neue Läden aufmachen in Deutschland!’ Der Parteitag erhebt sich. Es folgen ein siebenmütiger Beifall und stehende Ovationen.“
(Daniel Friedrich Sturm in der Berliner Morgenpost vom 14. November 2009)

Man könnte das erfundene chinesische Sprichwort mit dem folgenden in Beziehung setzen:

面上笑容在,福气自然来。
Miàn shàng xiàoróng zài, fúqì zìrán lái.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht kommt das Glück von allein.

无    wú     ohne; Langzeichen: 無
笑    xiào    lächeln
脸    liǎn    Gesicht; Langzeichen: 臉
莫    mò    nicht tun, es gibt nicht
开    kāi    öffnen; Langzeichen: 開
店    diàn    Laden

Es gibt ein echtes chinesisches Sprichwort, das Folgendes besagt:
Ein Geschäft eröffnen ist leicht; schwer ist es, es geöffnet zu halten.“
创业容易,守业更难。
Chuàng yè róngyì, shǒu yè gèng nán.

Diese Erkenntnis geht auf Lǐ Shìmín (李世民), den Gründer der gloreichen Tang-Dynastie (唐朝 Tángcháo, 618 - 907), zurück, der nach der Gründung der neuen Dynastie seine Berater fragte, was schwieriger sei, eine Dynastie zu gründen oder eine Dynastie zu erhalten.

Lǐ Shìmín führte anfänglich erbitterte Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Kronprinzen, den er später persönlich ermordete. Dann zwang er seinen Vater zur Abdankung.