Song-Dynastie

宋朝 Sòngcháo
960 bis 1279
Herrscherfamilie: Zhào (趙)

dy-song

  北宋 南宋
  Běi Sòng Nán Sòng
  Nördliche Song-Dynastie Südliche Song-Dynastie
Dauer: 960–1126 1126–1279
Hauptstadt: Kāifēng (開封) Hángzhōu (杭州)

Große Teile Nordchinas waren zum Zeitpunkt der Dynastiegründung unter General Zhào Kuāngyìn (趙匡胤) bereits in der Gewalt der Liao-Dynastie (遼朝 Liáo Cháo) des mongolischen Volks der Kitan (契丹 Qìdān). Die Song-Regierung zahlten Tribut in Silber und Seide, was die Staatsfinanzen belastete, aber angesichts der Kosten für das Militär immer noch billiger war. Die Armee taugte nicht allzu viel. Die Soldaten waren zu faul, ihr Gepäck zu tragen und man musste eine Armee von Trägern anstellen.

Der bekannteste Dichter, Maler, Kalligraf und Politiker der Song-Dynastie war Sū Shì (蘇軾, 1037 - 1101), der bekannter unter seinem Beinamen Sū Dōngpō (蘇東坡) ist, den er sich gab, weil er während seiner Verbannung auf einem Bauernhof am Ostufer (東坡 Dōngpō) gelebt hatte. Die Ursache für Sūs wechselhafte Biographie dürfte in den Wirren des ausgehenden 11. Jahrhunderts zu sehen sein. Es bildeten sich damals politische Gruppierungen, die gegeneinander um die Durchsetzung ihrer Ziele kämpften. Ein Machtwechsel zog so gut wie immer politische Säuberungsaktionen nach sich.

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Ostasienlexikon
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