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Ryukyu-Inseln

琉球諸島 Ryūkyū Shotō (Edelstein + Kugel + sehr viele + Inseln)
尖閣諸島 Senkaku-shotō (Spitzes Gebäude + Inselgruppe)
钓鱼台群岛 Diàoyútái Qúndǎo (Fischer + Terrasse + Inselgruppe)

ryuku

Die Ryūkyū-Inseln sind eine Inselgruppe südwestlich von Japan, die sich über 1.200 Kilometer zwischen Kyūshū (九州) und Táiwān (臺灣) erstreckt. Sie haben etwa 1,5 Millionen Einwohner, wobei fast 90 Prozent allein auf der Hauptinsel Okinawa (沖縄) leben. Hier befindet sich auch die Hauptstadt Naha (那覇).

Im Streit um die Inselgruppe von Senkaku (尖閣諸島 Senkaku-shotō, japanischer Name) beziehungsweise Diàoyútái (钓鱼台群岛 Diàoyútái Qúndǎo, chinesische Bezeichnung), die von Japan, der Volksrepublik China und Taiwan beansprucht wird, werden Karten aus der chinesischen Ming-Dynastie (明朝 Míngcháo, 1368 – 1644) herangezogen. Wiederholt haben taiwanische und Hongkonger Aktivisten versucht, auf den Inseln zu landen. Jedenfalls trägt das Konferenzzentrum, das China für internationale Treffen nutzt, den Namen dieser Inseln: Staatsgästehaus Diaoyutai (钓鱼台国宾馆 Diàoyútái Guóbīnguǎn)

 

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Ostasienlexikon
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