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Rückenkratzer

痒痒挠 yǎngyǎngnáo (jucken + jucken + kratzen)
 

rueckenkratzen

Nach einem Beutezug amüsiert sich die Mannschaft Hägars des Schrecklichen. Sven Glückspilz sagt: „Ich verstehe die Leute nicht, die mich auslachen, weil ich mir einen chinesischen Rückenkratzer mitgebracht habe.“

nächstes Bild:

Seven sitzt auf dem Boden und sagt: „So einen Rückenkratzer finde ich gar nicht so schlecht!“ während ihm eine schöne Chinesin den Rücken kratzt.

 

Das chinesische Rúyì-Zepter (如意 nach Wunsch) geht auf den Rückenkratzer (痒痒挠 yǎngyǎngnáo) zurück. Bereits in der Han-Dynastie (漢朝 Hàncháo, 206 v. u. Z. bis 220) wurden die Zepter aber von Gelehrten und Adeligen bei der Konversation in der Hand gehalten, was ihnen die Bezeichnung Konversationsstab (談筆 tánbǐ) einbrachte. In der Ming- (明朝 Míngcháo, 1368 – 1644) und Qing-Zeit (清朝 Qīngcháo, 1644 -1911) setzte sich endgültig die Verwendung des Rúyì-Zepters zu dekorativen und symbolischen Zwecken durch.


Ein Rúyì-Zepter soll Glück bringen und stellt in keiner Weise ein Herrschaftssymbol dar. Gewöhnlich besteht es aus einem wolken-, herz- oder pilzförmigen Kopf sowie einem leicht S-förmig geschwungenen Stiel.

rueckenkratzer

 

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