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Lang Lang

郎朗 Láng Lǎng (Familienname Lang + hell, klar)
* 1982
 
(Foto: Wikimedia)
 
„Wer im Alter von 27 Jahren gewohnt ist, bei globalen Großereignissen im Mittelpunkt zu stehen und als Kulturbotschafter zu reisen, nimmt den Beifall seiner Fan-Gemeinde wie Huldigungen entgegen. So geschah es auch in Bad Kissingen, wo die vielen Besucher dem bewunderten Künstler ihre Verehrung nicht nur durch Applaus bekundeten, sondern auch dadurch, dass sie sich von starkem Husten und Schnupfen nicht vom Besuch seines Konzerts hatten abhalten lassen.“
(Nikolaus Frey in der Fuldaer Zeitung vom 11. Februar  2010)

Láng Lǎng im Olympiastadion
(Foto: Wikimedia)

Die erste Begegnung des chinesischen Starpianisten Láng Lǎng mit westlicher Musik war als er mit zwei Jahren Tom und Jerry (猫和老鼠 Māo hé lǎoshǔ) im Fernsehen sah. Dabei spielte Tom auf dem Klavier die Ungarische Rhapsodie Nr. 2 cis-Moll von Franz Liszt. Dies begeisterte den kleinen Jungen so, dass er Klavierspielen lernen wollte. So kam es, dass seine Eltern Geld sparten, damit er schon als Dreijähriger Klavierunterricht bei einem Musikprofessor erhielt.
 

Einige Musikfreunde bezeichnen Lang Lang als „Selbstvermarkter“ und stellen ihn als großen Pianisten in Frage: „An jeder deutschen Musikhochschule gibt es mindestens fünf Studierende, die genauso gut oder besser sind als er. Er ist schlicht ein Produkt guten Marketings, kein Wunderpianist.“
(Hartmut Fladt: radioeins Musikanalyse, radioeins, 1. September 2008)

Musiker/innen
Franz Eckert エッケルト / 에케르트 - Takeo Ischi 石井健雄 - Lang Lang 郎朗 - Ozawa Seiji 小澤征爾 - Sakamoto Ryuichi 坂本龍一 - Teresa Teng 鄧麗君 - Yang Peiyi 杨沛宜

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