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Himeji

姫路城 Himeji-jō (Prinzessin + Weg + Burg)
 
(Foto: Wikimedia)
 

Japans schönste Burg hat auch einen schönen Namen: das Schloss des weißen Reihers (白鷺城 Shirasagi-jō). Es wird so genannt, weil es mit seiner leuchtend weißen Fassade und den schwarzen, geschwungenen Schieferdächern an die Eleganz eines Reihers erinnert.

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Faszinierend ist, dass der Hauptturm von fast allen Seiten zu sehen ist, obwohl kein direkter Weg zu ihm führt. Die Burg gilt als die schönste Japans, und insbesondere zur Kirschblüte pilgern viele Japaner dorthin.

Es gab kein Fenster ohne Gitter, keine Mauer ohne Schießscharten; selbst die Balkons dienten zugleich kriegerischen und ästhetischen Absichten. Um die Burg zu erobern, hätten die Angreifer elf Tore passieren müssen. Feindliche Truppen, mussten zunächst einen rechtwinklig geknickten Engpass nehmen; auf diesem Weg konnten sie von Schießscharten, Fenstern und einem Turm unter Feuer genommen werden. Brachen sie das Tor ein, konnten die Verteidiger von oben auf die Angreifer schießen.

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