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Hibakusha

被爆者 hibakusha (erleiden + Explosion + Person)
 
hibakusha
Das dunkle Muster des Kimonos wurde durch die Hitze des Explosionsblitzes in die Haut gebrannt.
(Foto: Wikimedia)
 
„Wir hörten viele Leute fluchen, brüllen, schreien, nach Hilfe rufen. Weil unser Auftrag war, den am schwersten Verletzten zu helfen, suchten wir sie. Wir versuchten die Augen der Verletzten zu öffnen und fanden so heraus, ob sie noch am Leben waren. Wir versuchten sie an Armen und Beinen zu tragen und sie auf den Lastwagen zu bringen. Aber das war schwierig, weil ihre Haut abging, als wir sie zu bewegen versuchten. Sie hatten alle schwere Verbrennungen. Aber sie beschwerten sich nicht, sogar nicht, wenn sie Schmerzen hatten, wenn sich ihre Haut abschälte.“
(Humanistische Plattform; Zeugenbericht des Feuerwehrmanns Yosaku Mikami)
Als Hibakusha werden in Japan die Überlebenden der Atombombenabwüfe auf Hiroshima (広島) und Nagasaki (長崎) bezeichnet. Da die Strahlenkrankheit anfangs als ansteckend galt, wurden Hibakusha in der Nachkriegszeit diskriminiert.
 
Atombomben-Mädchen (原爆乙女 genbaku otome) waren Mädchen und Frauen, die besonders unter den Folgen der Atombombe zu leiden hatten (z. B. weil sie durch Wulstnarben entstellt waren. Bekannt ist eine Gruppen von 25 jungen Frauen, die 1955 nach New York gesandt wurden, um sich dort behandeln zu lassen.

 

Das Atom und seine Folgen
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