Gobi

Говь Gowj

戈壁 Gēbì

„Mein Weg führt über festen Boden, schütter bewachsen mit Büscheln von Wüstengras. Ich frage mich wiederholt, was die Tiere hier fressen sollen. Wie die Hirtennomaden seit Jahrtausenden in der Gobi überleben können, wird mir immer ein Rätsel bleiben. … Nur die höhergelegenen Weiden, in und am Rande des Altai-Gebirges, wo auch Yaks gehalten werden, sind im Hochsommer grün. Aus der Gobi aber scheint dann das letzte Leben zu weichen. Kein Anflug von Grün mehr, nur Steine, Sand und dürres Gras.“
(Reinhold Messner: Gobi. Die Wüste in mir. 2005. ISBN: 978-3100494153)
 
Die Gobi ist streng genommen keine echte Wüste, sondern eher eine Halbwüste. Nur drei Prozent der Fläche sind typische Dünengebiete. Der größte Teil ist mit kahlen Felsen bedeckt.
 
 
Auf der Landkarte bildet sie eine Ellipse, deren mittlere Länge (von West nach Ost) etwa 2.000 Kilometer misst. Fast genau durch die Mitte dieses Gebiets verläuft die mongolisch-chinesische Staatsgrenze.
 
Als im Gebiet der heutigen Gobi noch ein tropisches Klima herrschte, lebten inmitten üppiger Vegetation nicht nur viele Fischarten, Krokodile und Schildkröten, sondern auch verschiedene Dinosaurier. Die Forscher stießen auf mehrere Gelege mit versteinerten Dinosaurier-Eiern, die mehr als 70 Millionen Jahre alt waren.
 

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