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Weltraumaufzug

Japanisch
軌道エレベータ kidō erebēta (Wagenspur, Gleis + Weg + englisch: elevator)

Chinesisch
空间电梯 kōngjiān diàntī (Weltraum + Aufzug)

„Der japanische Baukonzern Ōbayashi [大林] – Erbauer des Tokyo Sky Tree [東京スカイツリー Tōkyō sukai tsurī] – hat sein Vorhaben bekräftigt, den utopischen Weltraumaufzug zu verwirklichen. Dabei lassen sich Menschen und Lasten über ein Kabel vom Erdboden bis in eine Umlaufbahn um den blauen Planeten transportieren. Die technischen Probleme sind immens.“
(Japanmarkt vom 24. September 2014: Bauriese Obayashi will Weltraumlift verwirklichen)

Der Lift soll 96.000 (36.000?) Kilometer hoch sein, um Passagiere und Fracht in die geostationäre Umlaufbahn (対地同期軌道 taichi dōki kidō) zu bringen. Die Passagiere müssen allerdings viel Geduld mitbringen, denn die Fahrt in den Weltraum wird sieben Tage dauern. Das entscheidende Argument für einen Weltraumlift sind die Kosten. Während bei einem Space Shuttle jedes Kilogramm Fracht etwa 22.000 US-Dollar kostet, sollen es beim Weltraumlift nur 200 US-Dollar sein.

Möglich machen sollen den Bau Nanoröhren (ナノ・チューブ nano chūbu), die bis zu hundert Mal stabiler als Stahlseile sein müssen. Derzeit könne Ōbayashi aber nur maximal drei Zentimeter lange Nanoröhren produzieren. Man rechne aber damit, ab 2030 Nanoröhren in der benötigten Länge herstellen zu können. Der Aufzug soll dann bis zum Jahr 2050 einsatzbereit sein.

Ein Weltraumaufzug ist theoretisch möglich, jedoch mit heute verfügbarer Technik nicht realisierbar. Die Idee des tauchte erstmals 1895 auf, als der russische Weltraumpionier Konstantin Ziolkowski (Константин Циолковский) inspiriert durch den Eiffelturm vorschlug, einen Weltraumturm zu errichten.

Video der Firma Ōbayashi

Weltraumlift (Wikipedia-Artikel)