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Leihmutter

Japanisch
サロゲート・マザー sarogēto mazā (englisch: surrogate mother)
代理母 dairi haha (Stellvertretung + Mutter)

„In einem Luxus-Appartment in Bangkok [バンコク Bankoku] entdeckte die Polizei Anfang August neun Babys mit ebenso vielen Kindermädchen und eine schwangere Leihmutter. Ein japanischer Multimillionär ließ mindestens 15 Kinder in einer Art Babyfabrik von Leihmüttern austragen. Inzwischen sucht Interpol [インターポール intāpōru] nach dem 24-Jährigen.

Der Gesuchte ist sich jedoch keiner Schuld bewusst und will sogar per künstliche Befruchtung [AID;エー・アイ・ディー ai dī, englisch: artificial insemination with donor’s semen] weitere Kinder austragen lassen. Um seine Vaterschaft zu beweisen, ließ Mitsutoki Shigeta [重田光時] durch seinen Anwalt sogar DNA-Proben [DNA実験, ディー・エヌ・エー実験 dī enu ē jikken] an die thailändische Polizei überbringen.

Die Polizei befürchtete zunächst, dass es sich um einen Fall von Menschenhandel [人身取引 jinshin torihiki] mit Leihmutter-Babys in großem Stil handelt. Was die Ermittlungen zutage förderten, ist wohl nicht kriminell, aber höchst merkwürdig: Der Sohn eines Milliardärs wollte bis zu 1.000 Kinder zeugen, die sich später um seine Geschäfte kümmern sollen. Die Kinder sollten der Beginn seines Imperiums sein.“
(RTL.de vom 26. August 2014: Japanischer Multimillionär wollte 1.000 Kinder: Babyfabrik in Thailand entdeckt)

Shigeta hatte in einem Vorort Bangkoks mehrere Zimmer für seine Leihmütter gemietet, wo seine Nannys (ナニー nanī) die Kinder versorgten. Die Eizellen stammten von Schwedinnen, Spanierinnen und Brasilianerinnen.  die Gründerin der Fruchtbarkeitsklinik, deren bester Kunde er war, hatte die Behörden schon 2013 gewarnt. Shigeta wollte angeblich in die Politik einsteigen und seine eigene Wählerschaft zeugen. Interpol schließt aber grausame Absichten nicht aus. Shigeta ist auf jedem Fall jetzt untergetaucht. Wo er sich aufhält ist unklar, denn er hat sowohl die kambodschanische als auch die chinesische Staatsbürgerschaft.