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3D-Drucker

12. Mai 2014

Japanisch
3Dプリンター 3D purintā (3 + D + englisch: printer)
スリー•ディー•プリンター surī dī purintā (englisch: three + D + printer)

Chinesisch
3D打印 dǎyìn (drei + Richtungen + drucken)
三维打印 sānwéi dǎyìn (drei + Richtungen + drucken)

 

„Sie sehen aus wie plumpes Spielzeug, sind aber voll funktionsfähig: Ein 27-Jähriger Japaner hat mit einem 3D-Drucker fünf Schusswaffen aus Kunstharz produziert. Den Printer hatte er sich für etwa 500 Euro legal online gekauft. Der Universitätsangestellte wurde festgenommen.“

(Christoph Neidhart in der Süddeutschen Zeitung vom 8. Mai 2014: Mann wegen Waffen aus 3D-Drucker verhaftet)

Der 27-jährigen Universitätsangestellte am Shonan Institute of Technology (湘南工科大学 Shōnan Kōka Daigaku) wurde  verhaftet, weil er fünf Schusswaffen aus Kunstharz (合成樹脂 gōsei jushi) produziert hatte. Zwei dieser Waffen sind voll funktionsfähig. Nach Angaben der Polizei könnte man damit eine 2,5 Zentimeter dicke Sperrholzplatte (ベニヤ板 beniya ita) durchschießen.

Der junge Mann, der beim behauptet, er habe gar nicht gewusst, dass er gegen das Gesetz verstoße. Die Polizei von Kawasaki (川崎) bei Tōkyō gab den vollen Namen des Mannes bekannt und veröffentlichte ein Bild von ihm, um Nachahmungstäter abzuschrecken.