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Transfer

Japanisch
トレード torēdo (englisch: trade)

Wegen der Verpflichtung von minderjährigen Spielern war der FC Barcelona 2014 vom Fußball-Weltverband mit einem Transferverbot belegt worden. Jetzt forderte die FIFA den 13jährigen Kubo Takefusa (久保建英) zur Rückkehr nach Japan auf. Kubo darf erst mit 18 Jahren zum FC Barcelona zurückkehren.

Kubo, der als „japanischer Messi” (日本のメッシ Nihon no Messhi) bezeichnet wurde, wechselt zum FC Tokio (FC東京, Efu shī Tōkyō) und trainiert bereits seit April bei seinem neuen Klub.

Auch Real Madrid beteiligt sich vor zwei Jahren an diesem Wettrennen um die besten Fußballtalente:

„Die Rivalität zwischen den spanischen Spitzenvereinen Real Madrid und FC Barcelona nimmt immer groteskere Züge an. Der Rekordmeister Real schnappte dem Erzrivalen Barça einen neunjährigen japanischen Jungen weg, der in seiner Heimat als ein großes Fußballtalent gilt. Der Schüler Takuhiro Nakai [中井卓大] hatte in Japan eine Fußballschule des FC Barcelona besucht. ‚Pipi‘ [ピピ], wie der Junge mit Spitznamen genannt wird, wurde in spanischen Medienberichten vom Mittwoch als der ‚Cristiano Ronaldo der Zukunft' [ロナウド] angepriesen.“
(Grenzecho: Real Madrid verpflichtet neunjährigen Japaner)

Der neunjährige Nakai Takuhiro stammt aus der Präfektur Shiga (滋賀県 Shiga-ken) und gilt in Japan als großes Talent. Er wird bereits mit japanischen Fußballstars wie Kagawa Shinji (香川真司) bei Manchester United und Nagatomo Yūto (長友佑都 bei Inter Mailand verglichen.

„Pipi“ geht in die vierte Klasse und sorgte für Aufsehen, als er in einer TV-Show sein Können zeigte. Im Internet kursieren zahlreiche Video-Clips, in denen er mit seinen Tricks seine Gegenspieler narrt.

Warum werden Kinder verpflichtet?

Weil die Ablösesummen für Spieler immer mehr in die Höhe gehen, kämpfen die Top-Klubs immer früher um Talente - in der Hoffnung, dass sich diese später zu Stars entwickeln. Dabei kümmert es wenig, dass die Jungs früh aus ihrem Umfeld gerissen werden.