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Berichte über die Nagoya City University

Die Universität der Stadt Nagoya (englische Abkürzung: NCU) liegt in der zentraljapanischen Präfektur Aichi, einem der industriellen Zentren des Landes. Die Nagoya City University ist eine öffentliche Universität in Nagoya. Sie ist mit der U-Bahn gerade 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Es gibt ein großes Angebot an Kursen - allerdings alle in Japanisch. Unsere Studierenden belegen normalerweise Kurse in der Wirtschaftsabteilung. Es gibt ein reguläres Programm für Japanisch als Fremdsprache, das in drei Stufen unterteilt ist. Die meisten Studierenden empfinden dies als ziemlich anspruchsvoll.

 

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Website

Vorbereitung

„Es ist kein Toefl oder sonstiges Zertifikat notwendig. Man musste allerdings Auskunft über die finanzielle Situation der Eltern geben. Des Weiteren musste man klar stellen ob die Krankenversicherung auch im Ausland Schutz bietet oder man eine zusätzliche Versicherung benötigt. Medikamente die ich regelmäßig einnehme, besorgte ich mir als Jahresvorrat und nahm sie mit.“ (Elisabeth Heinz)

„Stellt Euch in Hirakata darauf ein, dass die Einwohner zwar an Ausländer gewöhnt sind, deshalb aber nicht unbedingt Englisch sprechen. Das mag womöglich ein wenig abschreckend sein, besonders wenn man noch nie vorher in Japan war - wie ich. Ich kann jedoch sagen, dass genau diese Tatsache den Auslandsaufenthalt noch interessanter gestaltet hat. Insbesondere dadurch, dass einige Einwohner in anderen Regionen nicht so offen auf uns Ausländer zugehen wie in der Region Kansai.“ (Michael Klebingat)

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Allgemeines über die Hochschule

„Jeder Austauschstudent bekommt einen persönlichen Betreuer (Tutor) zugeteilt, der ihn beim Lernen und allgemeinem Problemen mit der Universität oder dem Leben in Japan unterstützt. Außerdem ist es auch jederzeit möglich sich im Kokusai Center Rat zu holen. Es wurden auch diverse Ausflüge in Nagoya und Umgebung für uns organisiert, zum Beispiel nach Okazaki oder zum Meiji Mura." (Elisabeth Heinz)

„Als Kontaktperson wurde uns Frau Ohba zugeteilt, die sich auch in Japan mühevoll und geduldig um uns kümmerte. Sie beantwortete Fragen sofort und auch ihr Englisch war ausgezeichnet.“ (Yuki Stölzle)

„Die Universität ist mit 4000 Studenten recht klein und familiär, was ich sehr angenehm empfand. Andererseits fällt man als westliche Person definitv auf dem Campus auf. Zu meiner Zeit waren wir teilweise nur zwei westliche Austauschstudenten und der Rest Asiaten, die meist kein Englisch konnten, sodass wir gezwungen waren Japanisch zu reden. Das war anfangs relativ schwierig, war aber die beste Schocktherapie, um in die Sprache einzutauchen. Es gibt das International Center, was den Austausch fördern soll, wo meist zwei sehr nette Damen saßen, die uns bei einer Menge Probleme geholfen haben. Es gibt dort jeden Mittag die sogenannte Talktime, wo unter Leitung eines Englischdozenten auf Englisch geredet wird. Wir haben daran sehr oft teilgenommen, da es eine gute Möglichkeit war Leute kennenzulernen und das Center nicht so überfüllt war wie die Mensa." (Tabea Sano)

„Neben einer kleinen Gruppe Chinesen, Koreanern und Englischlehrern waren wir vier Deutschen gemeinsam mit zwei Australiern die fast einzigen Ausländer an der gesamten Universität. Dies hatte vielerlei Vorteile für uns. Zum einen wurde es uns dadurch erleichtert japanische Freundschaften zu knüpfen und zum anderen wurden wir von der Universität und dem dort eingerichteten „International Center“ geradezu mütterlich behandelt. Die in dem Center arbeitenden Damen standen uns vom ersten Tag an zur Seite, halfen uns bei Problemen, informierten uns über Events und sprechen zu unserer Beruhigung fließend Englisch." (Ingmar Steinbach)

„Nagoya ist meiner Meinung nach der perfekte Standort zum Reisen, da es genau in der Mitte der Hauptinsel liegt und alles leicht erreichbar ist. Natürlich läuft auch die Shinkansen-Linie durch Nagoya.“ (Yuki Stölzle)

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Unterricht

„Trotz unserer guten sprachlichen Ausbildung während der ersten 4 Semester mussten wir schnell feststellen, daß unser Niveau bei weitem nicht ausreicht. Wir verstanden also relativ wenig. An der Uni gab es jedoch das sog. "Kokusai Center", ein Raum zum Sprachenlernen, in dem zwei Mitarbeiterinnen arbeiteten, die fließend Englisch sprachen und uns das ganze Jahr über hilfreich zur Seite standen und bei Problemen jeder Art halfen. Außerdem wurden uns japanische Studenten zugeteilt, die ebenfalls sehr gut die englische Sprache beherrschten und mit uns japanisch übten und ebenfalls bei Problemen halfen. An der ganzen Uni gab es während meines Aufenthalts nur sechs Austauschstudenten, uns vier aus Deutschland und noch zwei aus Australien. Wir waren also in einer komplett japanischen Umgebung, was für das weitere Studium der japanischen Sprache eine große Hilfe darstellte, denn man musste japanisch sprechen, um mit seiner Umwelt kommunizieren zu können." (Anton Eibl)

„In beiden Semestern beschränkten sich die Vorlesungen für uns OAI‘ler weitestgehend auf Japanisch Kurse. Obligatorisch waren wöchentlich 5 Vorlesungen, davon 4 Japanisch Kurse. Zu diesen konnten maximal 4 weitere Wirtschaftskurse gewählt werden, sodass insgesamt 8 zu belegen waren. Die 4 Japanisch Kurse wurden im ersten Semester unterteilt in 2 Listening und 2 Writing Kurse mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Jeweils ein Listening und Writing Kurs war auf einem einfacheren Niveau, an denen nur die OAI’ler und die australischen Austauschstudenten teilnahmen. Die 2 anderen Listening und Writing Kurse waren um einiges anspruchsvoller, zumal sie an die chinesischen und koreanischen Vollzeitauslandsstudenten im JLPT 1-Kyû Level gerichtet waren. Im 2. Semester hatte sich an der Anzahl der Vorlesungen nichts geändert, jedoch sind neue dazugekommen: Discussion, Writing und Presentation, und damit sind einige Listening und Writing Kurse weggefallen." (Yano Ryuichi)

Der Japanisch-Unterricht war interessant und forderte uns. Die Wochenstundenzahl war gering, was uns sehr viel Freiraum ließ um die Freizeit zu gestalten. Jedoch war man zu Hause dazu noch meist über 10 Stunden pro Woche beschäftigt mit Hausaufgaben und Lernen.“ (Ingmar Steinbach)

„Unsere Lehrer waren sehr motiviert und sind auf uns eingegangen. Sehr gut gefallen hat mir der Diskussionskurs, in dem man mit Studenten aus verschiedenen Ländern diskutieren und sich über zahlreiche Themen austauschen konnte.“ (Yuki Stölzle)

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Fazit

„Nagoya ist eine Großstadt, dementsprechend sind auch die Lebenshaltungskosten nicht gerade gering. Wenn man im Studentenwohnheim wohnt, hat man eine günstige Unterkunft aber gerade Lebensmittel und U-Bahnkarten sind recht teuer.
Nagoya liegt sehr zentral in Japan so dass es ein guter Ausgangspunkt für Reisen ist. Osaka und Tokyo sind mit dem Shinkansen in einer bzw. zwei Stunden zu erreichen. Auch viele Highway Buse fahren direkt vom Nagoya Hauptbahnhof ab.“
(Elisabeth Heinz)

„Ich würde jedem empfehlen, in Japan zu jobben, wenn sich die Gelegenheit bildet, denn es ist eine tolle Erfahrung, bei der man auch viel für das zukünftige Arbeitsleben und den Umgang mit Kunden in Japan lernt.“ (Yuki Stölzle)

 

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Berichte aus den Partnerhochschulen des Ostasieninstituts

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