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Berichte über die Aoyama Gakuin University in Tokyo

Die renommierte Aoyama Gakuin University ist eine private Universität im Zentrum Tokyos. Da Vorlesungen überwiegend auf Japanisch gehalten werden, sind japanische Sprachkenntnisse unerlässlich.

Die Studiengebühren betragen im Jahr derzeit rund 1.265.200 Yen (etwa 12.000 Euro), die Ihnen durch unser Partnerschaftsabkommen allerdings erspart bleiben.

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Website

Vorbereitung

„Auf der Homepage sind alle erforderlichen Unterlagen, die man für eine Anmeldung benötigt vorhanden. Ich kann nur dazu raten rechtzeitig damit zu beginnen, vor allem mit dem „Certificate of Physical Condition“. Es werden einige ärztliche Untersuchungen verlangt, die Zeit in Anspruch nehmen.“ (Mirjam Janke)

„In der offiziellen Einführungswoche werden die Studenten ihren Tutoren zugewiesen. Tutoren sind generell sehr nützlich und helfen einem in Alltagsbelangen, wie beispielsweise der Eröffnung eines Bankkontos, dem Kauf eines Pendeltickets für die Bahn oder dem Abschluss einer Krankenversicherung. Abgesehen davon sind sie Euer erster Kontakt zu Japanern, den ihr nutzen solltet.“ (Fabian Lederle)

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Allgemeines über die Hochschule

Die Aoyama ist in Japan sehr bekannt. Sie hat den Ruf eine „Fashion-Uni" zu sein, da viele neue, junge Stars (Sänger, Moderatoren) Abgänger der Aoyama Gakuin sind. Die Lage der Uni ist unbeschreiblich gut. Die Aoyama Gakuin besteht aus 2 Campus, einer liegt sehr zentral zwischen den „In"-Vierteln Shibuya und Harajuku in Omote-Sando und ist relevant für die Austauschstudenten. Der andere Campus in Sagamihara liegt anscheinend sehr weit entfernt (2 Stunden) und wurde erst 2003 gebaut und ist deshalb sehr neu und modern. Auch der Campus in Omote-Sando ist sehr gepflegt und besonders im Sommer schön. Der Campus verfügt über eine grosse Bibliothek, Sporthalle und sogar über eine Kapelle, da die Universität (ungewöhnlicherweise) christlich ist. " (Stella Biebrauer)

Die Aoyama Gakuin wurde 1874 von 3 Missionaren aus den United States gegründet. Zuerst bestand die Aoyama Gakuin aus Kindergarten, Grundschule, Mittelschule und Oberschule als 1947 die Aoyama Gakuin Universität etabliert wurde. Heutzutage gehört die christlich private Universität zu eine der renommiertesten Universitäten Japans. Bekannt ist die Universität auch für ihre modebewussten Studenten." (Isabel Sato)

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Unterricht

An der Aogaku muss man mindestens 14 Credits belegen. Die Pflichtkurse Japanisch, Japanologie sowie Japanische Kultur und Gesellschaft  decken davon 8 Credits ab. Je nach Einstufung belegt man viermal in der Woche Japanisch I-V sowie einmal in der Woche Japanische Kultur und Gesellschaft I-V. Bei Japanologie gibt es keine Einstufung. Dieses Fach wird einmal in der Woche gelehrt und von allen Austauschstudenten belegt. Im Wintersemester kommen Gastsprecher an die Aogaku und lehren japanische Kultur wie Teezeremonie, Ikebana, Kalligraphie, Origami, Anime und Mangakultur, Go-Spiel, Kabuki usw.
Man muss jede Woche einen Bericht über die letzte Vorlesung schreiben und abgeben, daraus entsteht dann die Japanologienote.
Im Japanischkurs lernt man neue Vokabeln, Kanjis und Grammatik. Es werden während dem Semester verschiedene kleine Quizzes (kleine Zwischentests) geschrieben, so dass man gezwungen ist, das Gelernte zu wiederholen. Auch Präsentationen im Japanischunterricht sind unvermeidbar.
Die restlichen Credits sind frei wählbar. Man kann sowohl japanische Kurse als auch englische  Wirtschaftskurse belegen. Pro Kurs bekommt man durchschnittlich 2 Credits angerechnet. Eine Vorlesungsstunde dauert so wie in Deutschland 1 ½ Zeitstunden." (Isabel Sato)

Was den Unterricht an der AGU angeht, hat man eine große Auswahl an Kursen. Das liegt daran, dass Austauschstudenten nicht an den Fachbereich gebunden sind, in welchen sie eingeschrieben sind. Zusätzlich zu den Pflichtkursen, die japanischen Sprachunterricht, sowie Japans Kultur behandelnde Kurse beinhalten, muss man je nach Anzahl der Credits drei bis vier, wer möchte natürlich auch mehr, Kurse wählen.
Während ich im ersten Semester viel Englisch gesprochen habe, hat sich mein japanischsprachiger Freundeskreis im zweiten Semester vergrößert. Das lag zum einen daran, dass mein Japanisch fließender geworden war und ich weniger Hemmungen hatte Japanisch zu sprechen, sowie zum anderen daran, dass ich in Japanisch gehaltene Vorlesungen besucht habe, in denen der Anteil an Japanern weit höher ist Da hat sich dann auch herausgestellt, dass die Dozenten sehr wohl Verständnis für ausländische Studenten zeigen und bereit sind Kompromisse einzugehen. Beispielsweise indem sie Reporte / Klausuren in Englisch schreiben lassen oder milder bewerten. Ich denke, wenn man einen interessierten Anschein erweckt und sich Mühe gibt, wird kein Dozent einen durchfallen lassen. (Anita Lehrer)
 
„Obwohl ich den Sprachunterricht anfangs als sehr anstrengend empfand, war ich im Nachhinein sehr froh über die Einteilung. Da mich meine Unterrichtsgruppe sehr gefördert hat, kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich den größten Sprachfortschritt, vor allem aufgrund der Gruppeneinteilung erzielt habe.“ (Ksenia Tretiyakova)

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Fazit
 
„Die Universität hat eine sehr gute Lage, da sich der Campus mitten in Tokyo befinden und man leicht in die berühmten Städte wie Harajuku, Shibuya und Roppongi laufen kann. Die Universität vermittelt eine gute Atmosphäre und die Menschen sind dort alle sehr nett. Der Nachteil an Tokyo ist, dass es sehr kostspielig ist.“ (Isabel Sato)
 
„Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine Entscheidung, an die Aoyama Gakuin University zu gehen ,eine gute war. Gerade die Universität war ein großer Pluspunkt in meinem Jahr in Japan.“ (Miriam Horstmann)
 
„Zurückblickend auf die zehn Monate in Japan kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich alle meine Erwartungen und Ziele erreicht, wenn nicht sogar übertroffen habe. Obwohl mir, vor allem nach 3-4 Monaten Aufenthalt das Leben in Tokyo sehr schwer fiel und ich mich nach dem Vertrauten und Heimischen sehnte, bin ich für die Möglichkeit des Austauschjahres an der Aoyama Gakuin University  im Rahmen des Grundstudiums sehr dankbar.“ (Ksenia Tretiyakova)

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Berichte aus den Partnerhochschulen des Ostasieninstituts

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