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Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

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28. August 2012

Auslandskorrespondent

28. August 2012

Chinesisch
驻地记者 zhùdì  jìzhě (vor Ort + Journalist)

Japanisch
外国特派員 gaikoku tokuhain (Ausland + spezielle Abkommandierung + Person)

China-Korrespondenten beklagen Einschüchterung

26 deutsche China-Korrespondenten haben in einen offenen Brief Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, sie solle sich bei ihrem anstehenden Besuch in Peking für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Die 26 Journalisten beklagen Einschüchterung und Behördenwillkür.
Polizei und Staatssicherheit behindern unverändert unsere Arbeit und drohen unverhohlen damit, unsere Visa nicht zu verlängern, wenn wir über ‚sensible' Themen berichten.

Gesprächspartner würden unter Druck gesetzt, nicht mit Journalisten zu reden. Darüber gibt es Probleme mit den Behörden, beispielsweise in Steuerfragen. Zudem beklagten die Journalisten Einflussnahme auf die Besetzung ihrer Büros. Chinesische Mitarbeiter werden von der Staatssicherheit (国安局 guó'ānjú) aufgefordert, die Korrespondenten auszuspionieren.
Einem Korrespondenten wurde gar unverhohlen gedroht:
„Sie haben doch Frau und Kind. Auf deren Sicherheit sollten Sie achten.“

Bereits im Mai hatten hundert ausländische Journalisten in China eine deutliche Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen beklagt. Die chinesische Botschaft in Berlin fordere Vorgesetzte in den Heimatredaktionen auf, „für weniger ‚kritische' Berichterstattung zu sorgen“. Das chinesische Außenministerium wies die Vorwürfe natürlich zurück. Auf dem Index der Pressefreiheit (新闻自由指数 xīnwén zìyóu zhǐshù; Press Freedom Index), den die Organisation Reporter ohne Grenzen (无国界记者 wúguójiè jìzhě) erstellt, belegt China Rang 174, gefolgt von so prächtigen Staaten wie Syrien oder Nordkorea.


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