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02. Mai 2012

Immobilienblase

2. Mai 2012

Chinesisch
房地产泡沫 fáng​dì​chǎn pào​mò (Immobilien + Seifenblase)

Aus der chinesischen Immobilienblase entweicht die Luft

„Zhao Fei hat großes Glück, und das gleich doppelt: In Kürze wird er die Frau seines Lebens heiraten. Und bald könnte er ihr auch ein Eigenheim [私人住宅 sīrén zhùzhái] bieten, denn die Preise für Immobilien [不动产 bùdòngchǎn] fallen - und bislang konnte sich Zhao Fei keine eigenen vier Wände leisten.

‚In China muss der Mann die Wohnung [私人 zhùzhái] mit in die Ehe bringen, die Frau die Möbel‘ [家具 jiājù], sagt Zhao. Noch vor einem Jahr reichte sein Geld vorn und hinten nicht dafür aus, dass er sich seinen Traum vom Apartment [房间 fángjiān] und damit von der eigenen Familie erfüllen konnte. Jetzt aber werden die Wohnungen immer billiger. ‚Gott sei Dank habe ich bisher keinen Vertrag unterschrieben.‘

Zhào [赵] will zwei oder drei Zimmer innerhalb des dritten Pekinger Stadtrings [北京三环路 Běijīng sānhuánlù] kaufen, auf 60 bis 70 Quadratmetern. Sein Budget dafür sind 2 Millionen Yuan (240.000 Euro), also rund 3.700 Euro je Quadratmeter [平方米 píngfāngmǐ]. Früher gab es dafür nichts Anständiges, seit einigen Monaten aber wird die Auswahl immer größer. ‚Ich bekomme auf alle Fälle etwas vor unserer Hochzeit‘, sagt der Siebenundzwanzigjährige. ‚Ich warte noch, bis die Preise weiter zurückgehen.‘“
(Christian Geinitz, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 1. Mai 2012)

Dass die Quadratmeterpreise in China fallen ist nicht nur eine gute Nachricht, denn immer mehr Bauträger gehen insolvent, wodurch Kredite ausfallen könnten.

Nach Ansicht des in Singapur (新加坡 Xīnjiāpō) lebenden Starinvestors Jim Rogers (吉姆•罗杰斯 Jímǔ Luójiésī) ist die chinesische Immobilienblase schon längst geplatzt. Er geht nicht davon aus, dass es derzeit noch eine Immobilienblase gibt, da die Preise sinken, der Umsatz nachlässt und die Leute in dieser Branche mittlerweile Geld verlieren. Denjenigen, die von einer Blasenbildung sprechen, wirft Rogers vor, die Hausaufgaben (作业 zuòyè] nicht gemacht zu haben. Die vielbeschworene Blase (泡 pào) sei nämlich bereits geplatzt.

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