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Sekretariat
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Stellenangebot / Job Offer: 

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30. Juni 2011

Hundefleisch

30. Juni 2011

Chinesisch:
狗肉 (gǒuròu)

狗 (gǒu) Hund
肉 (ròu) Fleisch

Japanisch:
狗肉 (kuniku)

狗 (ku) Schwein
肉 (niku) Fleisch

pervers

Die Zeitung für lesende Analphabeten echauffiert sich in ihrer gestrigen Ausgabe über die „perversen" Chinesen, die es sich erlauben, Hundefleisch zu essen:

„Da dreht sich einem der Magen um! In China fand jetzt das ‚Gourmet-Fest' in der Stadt Yulin [ 玉林 in Guangxi] statt, zu dem alljährlich  Tausende Chinesen anreisen. Die Spezialität: Hund.
15.000 wimmernde Hunde wurden für das perverse Treiben getötet.
Die geschlachteten Tiere hängen an Fleischerhaken, Blut tropft. „Duftfleisch
[香肉 xiāngròu] heißt die Spezialität. Chinesen glauben, dass der Verzehr von Hund Glück bringt, die Gesundheit stärkt."

(Monika Kennedy in der Bild-Zeitung vom 29. Juni 2011)

Dazu drängen sich folgende Fragen auf:

  • Steht jemand der Schweinefleisch (猪肉 zhūròu bzw. 豚肉 buta niku) und heiße Hunde (热狗 règǒu bzw. ホットドッグ hotto doggu) isst, moralisch über andere, die das Fleisch von Wuffis in sich hineinschieben?
  • Hat die Bild-Zeitung keine eigenen Fotografen? Der Herr mit der Schürze ohne Hemd findet sich hier.

Barbarische Unsitte

Im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 1988 in Seoul und der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 wurden die Koreaner für diese „barbarische Unsitte" (Brigitte Bardot) heftig kritisiert. Als FIFA-Präsident Sepp Blatter die Forderungen nach einem Ende des Schlachtens von Hunden unterstützte, empfanden die Koreaner dies als „Arroganz des Westens".

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