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05. November 2014

Zaitokukai

Japanisch
在特会 Zaitokukai (aufhalten in + besonders + Gesellschaft)
在日特権を許さない市民の会 Zainichi Tokken o Yurusanai Shimin no Kai (~ Gesellschaft der Bürger gegen die Sonderrechte von Koreanern in Japan)

„Stadtviertel mit koreanischstämmiger Bevölkerung sind zum Schauplatz für Hassreden in Japan geworden. In Shin-Ōkubo [新大久保] in Tōkyō ertönen rassistische Tiraden wie: ‚Hallo Kakerlaken, ihr sollt alle sterben!‘ … Die Hassreden gegen ethnische Koreaner schwingen Unterstützern der Organisation Zaitokukai. Diese Abkürzung steht für ‚Bürgergruppe, die die Privilegien von koreanischen Einwohnern in Japan nicht toleriert‘. ‚Wir sollten alle Koreaner auf nordkoreanische Raketen binden und nach Südkorea schießen‘, forderte Zaitokukai-Chef Makoto Sakurai [桜井誠 Sakurai Makoto].

Diese ausländerfeindliche Gruppe mit angeblich 12.000 Mitgliedern unterhält nicht nur enge Kontakte zu Yakuza-Verbrechern, die in Japan traditionell ebenfalls weit rechts stehen. Zaitokukai hat auch Verbindungen ins Kabinett des konservativen Premierministers Shinzo Abe [安倍晋三 Abe Shinzō].“
(Die Tageszeitung: „Hallo, ihr Kakerlaken!“)

Der Hass gegen Koreaner und auch Chinesen gedeiht auf dem Boden eines Rechtsrucks in Japan. Die Polizei geht gegen die Hassattacken nicht vor, da es das Recht auf freie Meinungsäußerung gebe. Die Hetztiraden gegen die nicht eingebürgerten 500.000 Koreaner (在日コリアン Zainichi Korian), die meist seit Generationen in Japan leben und deren Vorfahren als Zwangsarbeiter geholt wurden, haben die Vereinten Nationen auf den Plan gerufen. Wir erinnern uns: Der UN-Generalsekretär Ban Ki-mun (반기문, 潘基文) ist Koreaner. Das UN-Komitee gegen rassistische Diskriminierung verlangte von Japan, ein Gesetz gegen Hassreden zu erlassen. Der Vorschlag wurde zwar von der Regierungspartei aufgegriffen, aber mit der Idee, die Anti-Atomkraft-Proteste vor dem Parlament als Hassreden zu verbieten. 

Viele Koreaner weigern sich, die japanische Staatsbürgerschaft zu beantragen, obwohl sie oft nicht Koreanisch sprechen. Die Einbürgerung setzt nämlich eine vollständige Assimilation voraus, darunter auch das Annehmen eines japanischen Namens.

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