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28. Juli 2014

Ig-Nobelpreis

Japanisch
イグ・ノーベル賞 Igu Nōberu shō (englisch: ignoble = schändlich + Preis, Lohn)

„Es gibt Nobelpreise [ノーベル賞 Nōberu shō] und es gibt Ig-Nobelpreise. Letztere sind für lustig anmutende Forschungen, die ernst gemeint sind. Den Ig-Nobelpreis für Physik [物理学賞 butsuri gaku shō] in diesem Jahr haben vier japanische Wissenschaftler gewonnen. Sie untersuchten die Gleitfähigkeit von Bananenschalen [バナナの皮 banana no kawa], auf denen man ja bekanntlich leicht ausrutschen kann. …

Das japanische Papier mit dem Titel ‚Rutschkoeffizient unter der Bananenschale‘ erforschte das Ausmaß der Gefahren, wenn man auf eine Bananenschale tritt. Der Koeffizient wurde für die Region zwischen der Bananenschale und dem Fußboden ermittelt. Den Preis erhielten Kiyoshi Mabuchi, Kensei Tanaka, Daichi Uchijima und Rina Sakai. Kiyoshi Mabuchi ließ es sich nicht nehmen, den Preis persönlich entgegenzunehmen.“

馬渕清資 Mabuchi Kiyoshi
田中健誠 Tanaka Kensei
内島大地 Uchijima Daichi
酒井利奈 Sakai Rina

„Man könnte glatt den Verdacht bekommen, die vier Japaner wollten diesen Ig-Nobelpreis haben: Bei den Experimenten wurde ein Kräftewandler mit sechs Freiheitsgraden unter einem Linoleumboden fixiert. Die Reibungs- und Druckkraft wurden simultan gemessen, während eine Schuhsohle auf einer Bananenschale gedrückt und hin und her geschoben wurde. Der ermittelte Reibungskoeffizient betrug 0,07. Das sei wesentlich niedriger als auf gewöhnlichen Materialien, darunter die Schale von anderen Früchten, und ähnlich gering wie auf geschmierten Flächen.“
(Japanmarkt vom 19. September 2014: Rutschige Bananenschale: Ig-Nobelpreis für vier Japaner)

Der Ig-Nobelpreis (englisch: ignoble = unwürdig, schändlich), gelegentlich als Anti-Nobelpreis bezeichnet, ist eine satirische Auszeichnung, um wissenschaftliche Leistungen zu ehren, die „Menschen zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“ (“to honor achievements that first make people laugh, and then make them think”). Vergeben wird der Preis von Zeitschrift Annals of Improbable Research und an der Harvard-Universität überreicht. Eine Bedingung für eine Nominierung ist, dass die Entdeckung nicht wiederholt werden kann oder nicht wiederholt werden sollte. 

 

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