• Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
    Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
  • Schwerpunkt Korea
    Schwerpunkt Korea
  • Schwerpunkt China
    Schwerpunkt China
  • Schwerpunkt Japan
    Schwerpunkt Japan

Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

_______________________

pdf» Information in English (pdf)
pdf» Partner Universities (pdf)

13. Mai 2011

Schengener Abkommen

13. Mai 2011

Chinesisch:
申根协议 (Shēn'gēn xiéyì)

申根 (Shēn'gēn) Schengen, ein Dorf in Luxemburg
协 (xié) harmonisieren
议 (xiéyì) diskutieren, vorschlagen
协议 (xiéyì) Übereinkommen

Japanisch:
シェンゲン協定 (Shengen kyōtei )

シェンゲン (Shengen)
協 (kyō) Kooperation, Beratung
定 (tei) dauerhaft
協定 (kyōtei) Abkommen, Übereinkunft

Wie Dänemark die EU aufschreckt

„Verlassene Grenzstationen haben einen ganz eigenen, schaurig-schönen Charme. Wo man früher kontrollierte und sich die Autos stauten, da sind im vereinigten Europa heute die Schlagbäume abgebaut, mit Staub bedeckt sind die Scheiben der Grenzerhäuschen. Es stellt sich bei der Vorbeifahrt ein erhabenes Europagefühl ein. Besonders die Deutschen mit ihren neun zu Lande angrenzenden Nachbarn kennen das gut.
Zumindest an der nördlichen Grenze wird damit aber wohl bald Schluss sein. Schon in wenigen Wochen will Dänemark wieder permanente Kontrollen einführen - trotz des Schengen-Abkommens mit seinem Prinzip der Reisefreiheit. Dahinter steckt ein Deal der Minderheitsregierung von Lars Løkke Rasmussen mit der Rechtsaußenpartei (DF). Europa hat einen neuen Aufreger."

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,762101,00.html)

Wo liegt eigentlich Schengen?

Schengen liegt im Südosten Luxemburgs an dem Dreiländereck mit Deutschland und Frankreich. Der Ort hat lediglich 1.581 Einwohner, wurde aber weltberühmt als 1985 fünf EU-Mitgliedstaaten auf einem Moselschiff in der Nähe des Ortes den Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen vereinbarten.

schengen
Lage Schengens in Luxemburg - Staaten des Schengener Abkommens Visa-Regelung bei der Einreise in den Schengen-Raum (Grün kann frei einreisen. Rot und Braun brauchen ein Visum.)
(http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schengenzone.svg; CrazyPhunk; PD; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:EU_visa_lists.png; Alinor; GNU)

Warum ist Schengen so wichtig für die Schweiz?

Im Schweizer Bundesrat wurde bereits 2004 ein Antrag gestellt, chinesischen Tourist/innen, die ein "Schengen-Visum" besitzen, die Einreise in die Schweiz zu bewilligen. Warum? Man braucht nur auf die Franken-Zeichen (SFr.) in den Augen des Antragsstellers zu schauen:

„Der chinesische Markt ist für unser Land relativ neu und vielversprechend. Die Mehrheit der chinesischen Touristinnen und Touristen möchte jedoch nicht nur die Schweiz, sondern auch andere Länder Europas besuchen. Dafür benötigen sie zwei Visa, eines für die Europäische Union, das so genannte ‚Schengen-Visum', und eines für die Schweiz. Dies bringt Komplikationen mit sich: Die Reiseplanung ist aufwendiger, die Reisekosten sind höher, Fristen müssen eingehalten werden. Erschwerend kommt hinzu, dass es oft in der Nähe kein Konsulat gibt. Ausserdem bedeutet es für unsere Botschaften und Konsulate ein Mehr an Arbeit.
Damit entgeht uns eine interessante Kundschaft. Denn chinesische Touristinnen und Touristen geben pro Tag schätzungsweise 450 Schweizerfranken aus, davon einen grossen Teil beim Shopping."

(http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20043047)

 

Über uns

Den Kern des Instituts bilden 15 ständige Mitarbeiter. weiterlesen ...

Studium

Das Studium schließt nach acht Semestern mit dem Bachelor of Science ab. weiterlesen ...

Publikationen

Veröffentlichungen und Forschungsbeiträge aus dem Institut  weiterlesen ...

Wort des Tages

Aktuelle chinesische oder japanische Begriffe weiterlesen...

Ostasienlexikon

Schlüsselwörter aus China, Japan, Korea, Mongolei, Hongkong, Macau und Taiwan weiterlesen...

Sprichwörter

„Es gibt da ein chinesisches Sprichwort …“ – Wer kennt sie nicht, diese Einleitung? weiterlesen...