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29. April 2014

Sewol

29. April 2014

Koreanisch
세월호, 世越號 Sewol (Welt + darüber hinaus + Nummer)

Chinesisch
世越號 Shìyuèhào (Welt + darüber hinaus + Nummer)

Japanisch
セウォル Seworu

„Werde ich wirklich sterben?“ Die letzten Minuten an Bord der „Sewol“

„Es sind Minuten der Panik, Verwirrung - und des Versagens der Crew, aufgezeichnet von einem Teenager. Der Schüler ertrank beim südkoreanischen Fährunglück, sein Smartphone wird nun gefunden und ausgewertet. …

Während einige Passagiere nach Rettungswesten fragten und diese anlegten, machten andere noch Witze über die Situation. …

Die Konfusion wird noch verstärkt durch eine Ansage der Schiffsbesatzung, die zeigt, wie überfordert die Crew war. Über die Lautsprecher des Schiffs ertönt eine Stimme, die alle auffordert, an ihren Plätzen zu bleiben: ‚Entfernen Sie sich nicht von ihrem gegenwärtigen Aufenthaltsort, bleiben Sie dort bitte.‘ …

Für viele - wie den Teenager, der diese Aufnahmen machte - bedeutete diese Fehleinschätzung der Crew wohl den sicheren Tod.“
(NTV am 28. April 2014: Die letzten Minuten an Bord der "Sewol")

 

Die Fähre Sewol, die sich am 16. April 2014 auf dem Weg von der Hafenstadt Incheon (인천, 仁川) zur südlichen Ferieninsel Jejudo (제주도, 済州島) befand, kenterte und sank in der Nähe der Insel Jindo (진도, 珍島). Von 476 Menschen an Bord überlebten nur 174 Personen das Unglück.

 

Das Schiff wurde 1994 unter dem Namen Ferry Naminoue (フェリーなみのうえ, Ferī Naminoue) in Nagasaki gebaut. Die südkoreanische Chonghaejin Marine Company übernahm die Fähre 2013 und benannte sie in Sewol um.


Der 68-jährige Kapitän Lee Joon-seok (李俊鍚) war die Urlaubsvertretung des eigentlichen Kapitäns und hat das Schiff 30 bis 40 Minuten, nachdem es in Schräglage geraten war, verlassen. Die Besatzung hatte die Passagiere nach Absetzen des Notrufs aufgefordert, in ihre Kabinen zurückzukehren. Wer sich dieser Aufforderung widersetzte, wurde gerettet.

Nachdem die südkoreanische Regierung in Kritik geraten war, bot Premierminister Jung Hong-won (정홍원, 鄭烘原) seinen Rücktritt an. Staatspräsidentin Park Geun-hye (박근혜, 朴槿惠) nahm diesen an, erklärte aber, der Premier solle im Amt bleiben, bis die Bergung beendet sei.

 

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