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Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

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11. Januar 2012

Jadekaninchen

2. Dezember 2013

Chinesisch
玉兔 Yùtù (Jade + Hase, Kaninchen)

Japanisch
月の兎 Tsuki no Usagi (Jade + Genitiv + Hase, Kaninchen)

 

Chinesischer Jadehase hoppelt zum Mond

"China hat die erste unbemannte Mission zum Mond gestartet. Landet der Rover Yutu - Jadehase - unbeschadet, wird China das dritte Land der Erde, das dem Mond einen Besuch abstattet - und der erste Besucher seit 37 Jahre."
(www.golem.de)
 
Die Volksrepublik China arbeitet daran, eine Führungsrolle in der Weltraumtechnik einzunehmen. Die Mondlandesonde. Chang'E 3 (嫦娥三号 Cháng'é sān hào) soll am 14. Dezember in der Bucht der Regenbogen (Sinus Iridum, 虹湾 Hóngwān) landen. Ein Jadekaninchen genanntes Mondfahrzeug soll danach die Oberfläche erkunden.
 
Wer lebt schon auf dem Mond?
嫦娥
Cháng'é
 玉兔
Yùtù
吳剛
Wú Gāng
Mondgöttin Jadekaninchen Wú Gāng
Cháng'é ist die chinesische Mondgottheit. Ihr Ehemann Hòuyì [后羿] war neidisch auf ihre Macht, was zu ständigen Streitereien führte. Er strebte nach Unsterblichkeit und wollte das Elixier der Unsterblichkeit an sich bringen. Schließlich flog sie zum Mond, um in Sicherheit zu sein. Da sich Cháng'é auf dem Mond einsam fühlte, freundete sie sich mit dem Jadekaninchen an, das auch auf dem Mond lebt und Elixiere herstellt. Fuchs, Affe und Kaninchen waren enge Freunde. Als der Herr des Himmels davon erfuhr suchte er  die drei Freunde als Wanderer auf. Er fand sie am Lagerfeuer und bat sie um etwas zu essen. Der Affe brachte ihm Nüsse, der Fuchs einen Fisch. Nur der Hase fand nichts. Als ihm der Affe und der Fuchs deswegen verspotteten, sprang er ins Feuer und rief: „Iss mich!
Der Herr des Himmels war so gerührt, dass er den Körper des Hasen wieder herstellte und ihn mit zum Mond nahm. Der Rauch, den der Hase erzeugt hatte, schlug sich auf der Mondoberfläche nieder und formte  die Gestalt eines Kaninchens an einem Mörser.
Ein anderer Mondbewohner ist der Holzfäller Wú Gāng. Dieser beleidigte die Gottheiten, indem er  versuchte,  Unsterblichkeit zu erlangen und daher auf den Mond verbannt wurde. Wú Gāng war es erlaubt, den Mond zu verlassen, wenn es ihm gelingen würde, auf dem Mond einen Baum abzuschlagen. Das Problem war, dass jedes Mal wenn er den Baum abschlug, dieser wieder nachwächst. So ist er - als chinesischer Sisyphos - dazu verdammt, auf dem Mond zu bleiben. Das chinesische Sprichwort Wú Gāng fällt den Baum (吴刚伐木 Wú Gāng fá​ mù) steht heute noch für eine endlose Arbeit.
 

Das chinesische Mondprogramm

Das chinesische Mondprogramm CLEP wird von der CNSA koordiniert. Teile des Programms sind ein Mondorbiter, ein Mondrover und eine Rückholmission, mit der Mondgestein auf die Erde gebracht werden soll. Sie wird ein selbst entwickeltes, vom Erdboden aus gesteuertes Mondfahrzeug auf dreimonatige Test- und Erkundungsfahrt losschicken und dabei auch die Staatsflagge auf dem Mond hissen lassen.

clep
国家航天局
Guójiā Hángtiān Jú
CNSA
China National Space Administration
(Logo der chinesischen Raumfahrtbehörde)
中国探月
Zhōngguó Tànyuè
CLEP
Chinese Lunar Exploration Program
(
Logo des chinesischen Mondprogramms)
 
Das Fernziel ist eine bemannte Mondlandung, die so um das Jahr 2020 stattfinden soll. China bleibt wortkarg, wenn es um die Kosten geht. Nach Angaben der offiziellen Wirtschaftszeitung Jingji Ribao (经济日报) sind dafür mehrere Hunderttausend Menschen in 110 Labors und Forschungsinstituten des Landes tätig.
 

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