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25. Oktober 2013

gefährliches Spielzeug

25. Oktober 2013

Chinesisch
危险玩具  wēixiǎn wánjù (gefährlich + Spielzeug)

 

„Nach dem Aufruf dürften viele Eltern in das Kinderzimmer gestürzt sein, um die Spielkisten zu durchwühlen. Die eigens eingerichtete Mattel-Telefonhotline läuft schon seit gestern heiß. Über 18 Millionen Mini-Autos, Barbie-Sets, Polly-Pocket- und Doggie-Day-Care-Produkte muss der weltgrößte Spielwaren-Hersteller jetzt wegen Sicherheitsbedenken wieder einsammeln, allesamt in China gefertigt. Die Autos sind mit bleihaltiger Farbe lackiert, die Puppen mit Kleinmagneten bestückt - mehrere Kinder mussten schon operiert werden, weil sie die kleinen Fremdkörper verschluckt hatten.“
(Anne Seith im Spiegel-Online: Gefährliches Spielzeug: Risiko made in China)

 

Der Großteil der beanstandeten Meldungen zu gesundheitsschädlichem Spielzeug entfällt auch dieses Jahr wieder auf China. 18 von 26 Beanstandungen entfallen auf Spielwaren aus der Volksrepublik China.

Das Verbraucherwarnsystem Rapex (Rapid Exchange of Information System) schlug bei über 2.200 gesundheitsgefährdenden Konsumartikeln Alarm. Von jedem vierten Artikel ging eine Verletzungsgefahr aus. An einem weiteren Viertel könnten Kinder entweder ersticken oder stranguliert werden. Eine andere Gefahrenquelle sind giftige Chemikalien (18 Prozent) sowie Elektrogeräte, die Stromschläge versetzen könnten (13 Prozent).

Das europäische CE-Zertifikat, das alle importierten Spielwaren schmücken muss, täuscht. Was die wenigsten Verbraucher wissen: Der Hersteller klebt das Zeichen selbst auf sein Produkt.

 

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