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25. September 2013

KitKat

25. September 2013

Japanisch
キットカット KittoKatto

Chinesisch
奇巧巧克力 Qíqiǎo Qiǎokèlì  (ungewöhnlich + schlau + Schokolade)


Verschiedene KitKat-Sorten für den japanischen Markt, wo es um die 40 verschiedene Sorten gibt, in Geschmacksrichtungen wie Gurke, gesalzene Wassermelone, Wasabi, Sojasauce oder Pfeffer.

„Mein Rumgesurfe hat auch noch an den Tag gebracht, warum Kitkat in Japan so beliebt ist. Es liegt am Namen. Der Name Kitkat erinnert phonetisch nämlich an den Ausruf: ‚Kitto Katsu‘, wörtlich übersetzt: ‚Ich hoffe, Du wirst gewinnen‘, ein Wunsch, den man Schülern und Studenten mit auf den Weg gibt. Eltern kaufen Kitkats für ihre Kinder als Verpflegung wenn diese Prüfungen ablegen müssen.

Ich bin mir sicher, dass meine Abi-Note besser wäre, wenn ich mich nur ausreichend mit Glückskeksen für meine Wirtschaftslehre-Klausur versorgt hätte. Aber 21 Jahre später ist man immer schlauer...

Wenn es so viel Aberglaube auch in Deutschland gäbe, dann könnte man zu Abi-Prüfungen die Schultoiletten abschliessen. Weil alle dann nur noch ‚Toi-Toi-Dixi-Toiletten‘ benutzen würden.“
(Zuckerspende mal anders)

(Foto: Wikimedia)

„Ich habe die Schachtel nicht nur fotografiert, sondern auch gegessen. Der Geschmack erinnert mich an einen Witz: Was antwortet man in einem englischen Restaurant auf die Frage: ‚Wie hat es geschmeckt?‘ – ‚Danke, es war warm‘. So ist es auch hier, der grüne Schokoriegel war wenigstens süß. Eigentlich zu süß... Einen anderen, typischen Geschmack habe ich nicht rausschmecken können.“
(Zuckerspende mal anders)

(Foto: Wikimedia)

„In so ziemlich allen Ländern dieser Welt ist KitKat ein geschichteter Keksriegel mit Schokolade drumherum. Der nach Keks und Schokolade schmeckt. Nur (?) in Japan lässt man sich nicht lumpen: Da gibt es auch die Geschmacksrichtungen grüner Tee [グリーン・ティー gurīn tī], Sojasauce [醤油 jōyu], Erdbeerkäsekuchen [ストロベリー・チーズ・ケーキ sutoroberī chīzu kēki], Süßkartoffel [紫芋 shiu], Kinako [きな粉, ein Sojabohnenmehl] und so weiter.“
(Matthias Reich: Japan. Bloggingbooks, 2013. ISBN: 978-3-8417-7045-5)

Diese Sonderentwicklung für den japanischen Markt ist Kennzeichen des so genannten Galápagos-Syndroms (ガラパゴス・シンドローム - Garapagosu shindorōmu), womit ausgedrückt wird, dass Japan manchmal so weit vom Weltmarkt abgekoppelt ist, dass dort Produkte gedeihen, die anderswo niemals zur Marktreife kommen würden.

Angespielt wird dabei auf die Entwicklung der außerordentlich spezialisierten Darwin-Finken, die Charles Darwin auf den Galápagosinseln entdeckte, die sich total verschieden von ihren Artgenossen auf dem südamerikanischen Festland entwickelten.

 

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