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17. September 2013

Demografie

17. September 2013

Japanisch
人口統計学 jinkō tōkei gaku (Einwohner + Statistik + Lehre)

Chinesisch
人口学 rénkǒuxué (Einwohner + Lehre)

„Japan ist ein demographischer Sonderfall und zu gleich ein soziologisches Experiment. ...  Die Lebenserwartung ist mit 86 Jahren für Frauen und 80 Jahren für Männern die höchste der Welt. Zugleich ist die Geburtenrate eine der niedrigsten der Welt. Japan setzt nicht auf Einwanderung. Bis zum Jahr 2060 geht die Bevölkerung unter diesen Umständen um vierzig Millionen Menschen zurück, was immerhin einem Drittel der Einwohner entspricht. Gleichzeitig verschuldet sich der Staat rapide. ...

Geburtenrate in Japan seit 1947
(Grafik: Wikimedia)


In Japan werden heute etwas mehr als eine Million Kinder geboren, das entspricht der Zahl des Jahres 1899, als in Japan noch vierzig Millionen Menschen lebten. Im Jahr 2005 machten die über 74jährigen noch 9 Prozent der Bevölkerung aus, im Jahr 1925 dürfte der Anteil schon bei 18 Prozent liegen und im Jahr 2050 sogar 25 Prozent. …

hypothetische Vergreisung Japans von 1872 bis 2050
(Grafik: Wikimedia)


Was Japan zu Gute kommt, das sind seine aktiven Alten. Von den über 64jährigen Männern sind in Japan noch 28 Prozent im Berufsleben aktiv. Im Vergleich dazu sind es in Deutschland sieben und in Frankreich drei Prozent. Das hat auch etwas damit zu tun, dass das Rentenniveau in Japan niedrig ist. ...

Auf Zuwanderung will Japan nicht zurückgreifen. Der Ausländeranteil in Japan beträgt 1,7 Prozent. Die Zahl ist noch zu hoch angesetzt, weil darunter auch japanische Rückwanderer aus anderen Teilen der Welt und Personen mit einem Aufenthalt von weniger als drei Monaten gezählt werden. ...

Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung Japans
(Grafik: Wikimedia)

Da Zuwanderung bislang ausgeschlossen wird, setzt Japan auf andere Wege, um die Lücke zu schließen. Zum einen setzte Japan auf eine höhere Frauenerwerbstätigkeit und Geringqualifizierte sollen besser fortgebildet werden. Hinzu kommt der Versuch, Arbeitskräfte gezielt durch Technologie zu ersetzen:  ‚So kommt es, das Japans internationale Führungsposition im Roboterbau zu einem guten Teil auf der Ablehnung von Ausländern beruht.‘“
(hier weiterlesen: Gérard Bökenkamp, Liberales Institut der Friedrich Naumann-Stiftung am 16. September 2013: Demographie: Japan – ein soziologisches Experiment)

Bevölkerungspyramiden Japans 1945 und 2010
(Grafiken: Wikimedia)

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