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10. September 2013

Fukushima 50

10. September 2013

Japanisch
フクシマ50 Fukushima gojū (Katakana-Version von 福島)

ありがとうふくしまごじゅう
arigatō Fukushima gojū
(Danke Fukushima 50!)


„Der offizielle Abschied von Masao Yoshida [吉田昌郎 Yoshida Masao] hat ganz Japan bewegt. ... Trotz überhitzter Reaktoren und abgebrannter Brennstäbe ohne Kühlwasser hatte Yoshida die Nerven behalten und seinen technischen Sachverstand eingesetzt, um die Anlagen noch soeben unter Kontrolle zu bringen. Wäre Yoshida nicht AKW-Chef gewesen, so lautet die Einschätzung vieler Japaner, dann wäre der Großraum Tōkyō heute womöglich unbewohnbar.

Am 12. März, dem Tag nach dem Tsunami, ignorierte Yoshida einen Befehl der TEPCO-Zentrale, kein Meerwasser mehr in die Reaktoren zu pumpen. Zu diesem Zeitpunkt glaubte die TEPCO-Spitze noch, man könne die Kraftwerke als wertvolle Firmenvermögen retten. Deshalb sollte kein korrodierendes Meersalz in die Reaktoren gelangen. Yoshida erkannte sofort, dass seine Oberen die Lage falsch einschätzten und handelte danach.

Logo der Firma TEPCO und Bild ihres berühmtesten Kraftwerks
(Foto: Wikimedia)

 

Dann widersetzte er sich dem Ansinnen der TEPCO-Führung, das Atomkraftwerk am vierten Tag nach der Katastrophe komplett zu räumen... Statt dessen reduzierte er die Zahl der Mitarbeiter auf die berühmten Fukushima 50, die in der Strahlenhölle blieben, damit das Lebenszentrum von Japan, der Großraum Tōkyō, vor der radioaktiven Verstrahlung geschützt werden konnte.

Yoshida war am 9. Juli an Speiseröhrenkrebs in einem Tokioter Krankenhaus im Alter von nur 58 Jahren gestorben. Nach Angaben seines Arbeitgebers war der Krebs nicht durch seine Arbeit bzw. durch die erhaltene Strahlung bei der Katastrophe bedingt.“
(Japanmarkt vom 27. August 2013: Fukushima 50: Abschied vom Mann, der Tokio rettete)

 

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