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Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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01. April 2011

Euromünzen

1. April 2011

欧元硬币 (Ōuyuán yìngbì)

欧 (ōu) Kurzform von Europa (欧洲, Ōuzhōu)
元 (yuán) Yuan, chinesische Währungsbezeichnung
欧元 (Ōuyuán) Europa-Yuan = Euro, €
硬 (yìng) hart
币 (bì) Währung
硬币 (yìngbì) Münze

Kein Aprilscherz
Ein Betrügerring schaffte entwertete Euromünzen nach China, ließ sie dort wieder notdürftig zusammenbasteln und reichte sie dann bei der Bundesbank ein.

euro

Wertschöpfung auf Chinesisch

‚Die Zollbeamten am Frankfurter Flughafen wollen nur eine Routinekontrolle machen, aber sie landen einen echten Volltreffer. Im Gepäck des Reisenden liegt ein Sack voller Euro-Münzen. Ihr Wert: rund 9000 Euro.
Es sind allerdings keine normalen 1- und 2-Euro-Münzen. Vielmehr sind sie krumm und schief. Außerdem entdecken die Beamten Spuren, die typisch für eine offizielle Entwertung durch Zentralbanken sind. Und sie finden weitere Indizien dafür, dass sie einen Sack Geldreste vor sich haben. Die Kupfernickelkerne und die Messingringe passen zum Teil nicht ineinander, die Prägung ist abgeschliffen.
Der Verdacht: Der Reisende will in Deutschland Münzschrott einführen, der in China zu Geldstücken zusammengebaut wurde. Doch der Ertappte weicht aus: ‚Das ist Geld. Ich habe es von einem Bekannten aus China, wo es keine Bank mehr annimmt.'"

(Arndt Krieger im Spiegel; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,748119,00.html)

Gut vernetzte Bande

Bei einer Überprüfung der Konten stellen die Polizeibeamten fest, dass er bereits eine Gutschrift der Bundesbank über den Eintausch von "schadhaftem Geld" in Höhe von 10.000 Euro erhalten hat.
In den folgenden Monaten fallen bei Kontrollen mehr als ein Dutzend weitere Passagiere mit demolierten Euro-Münzen im Gepäck auf. Jedes Mal liegt die Summe bei weniger als 10.000 Euro und muss deshalb nicht angemeldet werden.

Was wollten die Reisenden mit den demolierten Münzen?

Die Betrüger gingen folgendermaßen vor:
Zuerst werden bei der Bundesbank lädierte Euro-Münzen eingetauscht. Deren Analysezentrum prüft das Geld stichprobenartig und überweist den Gegenwert. Dann lässt die Bundesbank das Geld entwerten. Die Münzen werden verbogen, abgeschliffen und der innere vom äußeren Kern getrennt. Anschließend versteigert das Verwertungsunternehmen des Bundes das Altmetall. Die Münzen gelangen nach China und werden dort wieder zusammengesetzt. Schließlich bringen Boten sie zurück nach Deutschland und tauschen sie erneut bei der Bundesbank ein. Weil nur Stichprobenuntersuchungen gemacht werden, fällt dies nicht auf.

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