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Sekretariat
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0621-5203-410

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09. April 2013

Kreativität

Chinesisch
创造力 chuàngzàolì (schaffen + machen + Kraft)

Japanisch
創造力 sōzō ryoku (erschaffen + Kraft)


„Den Kindern fehlt die Kreativität"

„Das hat auch Lutz Michaelis beobachtet. Der Deutsche ist bei DF Robot angestellt, forscht an Robotern [机器人 jīqìrén] und 3D-Druckern [三维打印 sānwéi dǎyìn]. ‚Den meisten Kindern hier in China fehlt die Kreativität‘, sagt der 48-Jährige, ‚nur die wenigsten haben schon mal etwas gebastelt oder etwas ausprobiert. Das Land muss erfinderischer werden.‘

Ob das gelingt? Schafft es das Reich der Mitte [中国 Zhōngguó], vom Kopierer zum Erfinder zu werden? Die chinesische Regierung hat diese Frage mit einem klaren ‚Ja‘ beantwortet und stellt Milliarden an Fördergeldern bereit. Gleichzeitig fordert sie lokale und ausländische Firmen auf, ihre Forschung und Entwicklung (F&E [研發 yánfā]) zumindest teilweise nach China zu verlegen. …

Auf dem Papier kann China mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: Die Volksrepublik stellt mit mehr als drei Millionen die meisten Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung weltweit. Laut ‚Economist‘ ist es inzwischen das Land mit den meisten Patenten [专利 zhuānlì] und den meisten Bachelor-Studenten [学士 xuéshì]; Hunderttausende Chinesen studieren im Ausland. …

Auch Kim Francois sieht das chinesische Schulsystem als Hauptgrund für die mangelnde Innovationsfähigkeit des Landes. ...
‚Es ist nicht schwer, kreativ zu sein, wenn man anders erzogen wurde‘, sagt sie. Noch aber sei eine Karriere in einem großen Unternehmen, gerne in einem Staatsbetrieb [国有企业 guóyǒu qǐyè], das Non-Plus-Ultra, das sich chinesische Eltern für ihre Kinder vorstellen können. ‚Wer vom Pfad abweicht und lieber stundenlang bastelt, passt nicht ins Schema‘, sagt Francois. …

‚In China werden Patente noch immer ‚top-down‘ planbewirtschaftet‘, kritisiert Glorad-Chef von Zedtwitz, ‚es werden zentrale Vorgaben gemacht, wie viele Patentanmeldungen pro Jahr von welcher Institution kommen sollen. Dies wird dann lokal umgesetzt.‘“
(Nina Trentmann in der Welt vom 12. März 2013: Können Chinesen eigentlich auch selbst erfinden?)

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