• Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
    Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
  • Schwerpunkt Korea
    Schwerpunkt Korea
  • Schwerpunkt China
    Schwerpunkt China
  • Schwerpunkt Japan
    Schwerpunkt Japan

Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

_______________________ 

Stellenangebot / Job Offer: 

Lecturer for Modern Korean Business & Society

_______________________

pdf» Information in English (pdf)
pdf» Partner Universities (pdf)

13. März 2013

Trinkwasser

13. März 2013

Chinesisch
甜水 tiánshuǐ (süß + Wasser)
饮用水 yǐnyòngshuǐ (essen, trinken + benutzen + Wasser)

Japanisch
飲用水 in'yōsui (essen, trinken + benutzen + Wasser)
用水 yōsui (benutzen + Wasser)

jiaxing-huangpu

(Karte: South China Morning Post)


Seit Tagen werden in Shànghǎi (上海] tote Schweine (猪 zhū) angeschwemmt. Bis gestern waren es nach offiziellen Angaben mehr als 5.916 Schweinekadaver (死猪尸体  sǐzhū shītǐ).

„Woher die Tiere stammen, ist bislang unklar. Die Behörden teilen mit, die toten Schweine seien wohl in der Stadt Jiāxīng [嘉兴] flussaufwärts in der Provinz Zhèjiāng [浙江] ins Wasser geworfen worden. Gleichzeitig ist jedoch nicht von einer Schweineepidemie in Jiāxīng die Rede, auch nicht von vergiftetem Wasser. Das Landwirtschaftskomitee von Jiāxīng bestätigte lediglich, dass sie in einem Kadaver ein für Schweine gefährliches Virus festgestellt habe. Menschen seien hingegen nicht in Gefahr. Auch die Stadtoberen von Shanghai versichern, das Trinkwasser sei nicht gefährdet.

Das Problem ist nur: Kaum einer in China glaubt ihnen. Selbst wenn die offiziellen Stellen Recht behalten – wie schon beim Milchpulver [母乳代 mǔrǔdài] – fehlt es auch im Fall der toten Schweine in der Bevölkerung an Vertrauen. Die staatlich kontrollierten Medien halten sich mit Kritik und Anschuldigungen in gewohnter Manier zurück. Nur in den sozialen Netzwerken äußern die Menschen ihren Unmut.“
(Felix Lee in der Zeit vom 12. März 2013: Chinas Angst ums Trinkwasser)

Ein Blogger (博客写手 bó​kè​xiě​shǒu) hatte auf das Problem aufmerksam gemacht, indem er Fotos von den Schweinekadavern ins Netz stellte. Vorangegangen war eine Kampagne gegen den illegalen Fleischhandel. Verenden Schweine müssen sie verbrannt oder vergraben werden. Es ist möglich, dass ein Züchter seine Schweine in den Fluss geworfen hat, weil sie durch verstärkte Kontrollen nicht mehr zu verkaufen waren.

Andere Blogger nehmen den Skandal mit Humor. In einem Blog (博客 bó​kè) heißt es, die Schweine seien verhungert, weil der Milchpulvernachschub aus Hongkong ausgeblieben sei.

Über uns

Den Kern des Instituts bilden 15 ständige Mitarbeiter. weiterlesen ...

Studium

Das Studium schließt nach acht Semestern mit dem Bachelor of Science ab. weiterlesen ...

Publikationen

Veröffentlichungen und Forschungsbeiträge aus dem Institut  weiterlesen ...

Wort des Tages

Aktuelle chinesische oder japanische Begriffe weiterlesen...

Ostasienlexikon

Schlüsselwörter aus China, Japan, Korea, Mongolei, Hongkong, Macau und Taiwan weiterlesen...

Sprichwörter

„Es gibt da ein chinesisches Sprichwort …“ – Wer kennt sie nicht, diese Einleitung? weiterlesen...