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08. März 2013

Schwanz

Japanisch
尻尾 shippo (Gesäß + Schwanz, Schweif)
しっぽ shippo (geläufige Schreibweise in Hiragana)


 „Das wie immer wunderbare, rätselhafte Japan hat den Erfinder Shota Ishiwatari [石渡昌太 Ishiwatari Shota] hervorgebracht, der nicht nur ein Tüftler, sondern auch ein Frickler, wie man im Rheinland sagt, zu sein scheint. Er versucht…, die ‚Zukunft‘ vorwegzunehmen, ‚indem er das Niedliche mit dem Technologischen verknüpft.‘

Dabei legt er zur Umsetzung seiner Ideen selber Hand an, näht, schneidert seine Designs und programmiert Software, die seinen Kreationen ... tja, was eigentlich? Leben einhauchen? … Man weiß es nicht so genau. Denn seine Schöpfungen sind, wie soll man sagen, tierisch niedliche Umsetzungen von Öhrchen und Schwänzchen für Menschen.“
(Bernd Graff am 7. März 2013 in der Süddeutschen Zeitung: Die emotionale Füllstandsanzeige)

neurowear

Von Ishiwatari stammen die „Necomimi“ (貓耳 nekomimi = Katzenohren), bei denen Hirnströme in Ohrwackeln übersetzt werden. Das nennt sich Neurowear. Die neuen Schwänzchen sollen nun dem Herzschlag der Trägerin Ausdruck verleihen.

Dieses neue Projekt nennt sich „Tailly“ (テリー terī, vom englischen Wort „tail“ = Schwanz) und soll über Crowdfunding (クラウドファンディング kuraudo fandingu; Schwarmfinanzierung) realisiert werden. Allerdings ist noch nicht genügend Geld eingegangen, was wohl nicht unbedingt als tragisch empfunden werden muss.

In einem Werbevideo werden zwei Schwanzträgerinnen gezeigt und dort heißt es:

あなたがドキドキしたとき、しっぽはパタパタと揺れます。
Anataga dokidoki shita toki, shippo wa patapata to yuremasu.
Wenn du ruhig wirst, wedelt der Schwanz langsam, wenn du dich freust, wedelt er wild.

Shippo bewegt sich wie Necomimi je nach Gemütszustand. Das funktioniert über verschiedene Sensoren, die die Neuronenaktivität messen und auswerten. Je nachdem, wie fröhlich oder entspannt der Träger ist, wedelt Shippo langsamer oder schneller hin und her. Zusätzlich werden die Emotionen über eine App aufgezeichnet.

neurowear-shippo

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