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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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31. Januar 2013

Schneeaffe

31. Januar 2013
 
雪猿 nihonzaru (Schnee + Affe)
 
japanmakake
Schneeaffe im Thermalbad
(Foto mit freundlicher Genehmigung der JNTO)

„Das ist Affen-Entspannung pur: Um sich bei den eisigen Temperaturen in Zentraljapan aufzuwärmen, baden wilde Makaken in einer heißen Quelle des Jigokudani-Wildaffenparks [地獄谷野猿公苑 Jigokudani Yaen Kōen]. Wenn ihnen die Hitze zu Kopf steigt, wälzen sich die Tiere im Schnee.

Rund 250 japanische Makaken
[狐猿 kitsune zaru] leben derzeit in dem 1964 gegründeten Naturpark in der japanischen Provinz Nagano [長野]. Stundenlang wärmen sich die Tiere bis zum Hals im heißen Wasser, während Schneeflocken ihr Fell pudern. Zur Nahrungssuche müssen die Tiere aus dem Bad, dann hilft ihnen nur ihr dichtes Fell und viel Bewegung gegen die Kälte.

Rotgesichtsmakaken
[ニホンザル, 日本猿 Nihonzaru, Macaca fuscata] gelten als die am weitesten im Norden siedelnden Affen. Weil sie zum Teil in schneereichen Gegenden leben – bis 3.000 Meter über dem Meeresspiegel – werden sie auch ‚Schneeaffen‘ [雪猿 yukizaru] genannt. Die Makaken lernen außergewöhnlich schnell. Forscher vermuten, dass sie sich das Baden in den warmen Quellen von den Menschen abgeguckt haben. 1966 wurde der erste badende Affe beobachtet, seither haben die Nachgeborenen die Tradition übernommen.“
(Die Welt vom 15. Februar 2007: Wellness für Affen)

Mittlerweile haben sich die Makaken zu einer Plage entwickelt. Natürliche Fressfeinde haben sie nicht, sodass sie sich schnell vermehrten. Das Nahrungsangebot in den Wäldern reicht nicht mehr aus, deshalb suchen sie Futter bei den Menschen. Gruppen von aggressiven Affen stürmen in Geschäfte, entreißen Kunden ihre Einkaufstaschen. Affenhorden bestürmen Wanderer und zerren alles aus dem Rucksack. Andere fallen über Felder her und vernichten die Ernte.
 

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