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Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

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19. Januar 2013

Outsourcing

19. Januar 2012

Chinesisch
外包 wàibāo (draußen + einpacken, Paket)

verizon
„‚Bob‘ verdiente jährlich Hundertausende Dollar, obwohl er faul war. Er lagerte seinen Job sogar nach China aus, ohne seine Firma darüber zu informieren. Das Unternehmen vermutete erst einen chinesischen Cyber-Angriff auf ihr Netzwerk. IT-Experten des Telekommunikations-Unternehmens Verizon [威讯 Wēixùn] kamen ihm nun auf die Spur.

Sicherheitsleute aus ‚Bobs‘ Firma machten bei einer Routineprüfung des Firmennetzwerks eine ungewöhnliche Entdeckung. Sie waren geschockt: Seit mindestens sechs Monaten loggte sich jemand fast täglich aus dem Ausland in ihr Netzwerk
[网络 wǎngluò] ein. Nach dem beunruhigenden Fund baten die Administratoren [管理员 guǎnlǐyuán] Sicherheitstechniker von Verizon um Hilfe. Was diese fanden, war so kurios, dass sie den Fall in ihrem Firmen-Blog veröffentlichten.

Verizon konnte die Beobachtungen des Auftraggebers bestätigen: Eine unbekannte Person aus China verband sich über den Anschluss eines Mitarbeiters mit dem Netzwerk des Unternehmens. Seltsamerweise saß der Mitarbeiter - Verizon nannte ihn ‚Bob‘ - aber immer an seinem Arbeitsplatz vor seinem Computer und arbeitete.

Doch ‚Bob‘ tat in seinem Büro nur so, als wäre er schwer beschäftigt. In Wirklichkeit ließ er seinen Job von einer chinesischen Firma erledigen.“

(Web.de am 18. Januar 2013: Faulster Angestellter aller Zeiten enttarnt)

„Bob“ begann seinen Arbeitstag gegen neun Uhr mit ein wenig Internetsurfen und sah sich gerne Katzenvideos an. Um 11:30 Uhr legte er eine eineinhalbstündige Mittagspause ein. Seinen Nachmittag verbrachte „Bob“ bei eBay sowie in sozialen Netzwerken.

A typical ‘work day’ for Bob looked like this:
  • 9:00 a.m. – Arrive and surf Reddit for a couple of hours. Watch cat videos
  • 11:30 a.m. – Take lunch
  • 1:00 p.m. – Ebay time.
  • 2:00 – ish p.m Facebook updates – LinkedIn
  • 4:30 p.m. – End of day update e-mail to management.
  • 5:00 p.m. – Go home
„Bob“ verdiente etwa 300.000 Dollar im Jahr und zahlte davon 50.000 Dollar an die chinesische Software-Consultingfirma im nordostchinesischen Shěnyáng (沈阳), die seinen Job machte. Den regelmäßig erneuerten Schlüsselanhänger zur Identifikation schickte er jedes Mal per FedEx nach China.
 
„Bob“ bekam großes Lob für seine Arbeit und wurde sogar als „bester Entwickler im Hause" ("the best developer in the building") gefeiert. Er ist ein Familienvater um die 40 Jahre. Sein wirklicher Name wurde nicht veröffentlicht. Und noch ein Detail ist nicht bekannt: Ob „Bob“ seinen Job noch hat.

Die Empörung im Netz über die Geschichte hält sich unterdessen in Grenzen. Blog-Leser feiern „Bob“ als smarten Typen („Bob for President!") , ein Nutzer schreibt: „Wo ist das Problem? Mein Chef sourct auch alle Jobs aus, bei denen das geht."
 

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