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10. Dezember 2012

Media Markt

10. Dezember 2012

Chinesisch
万得城 Wàndéchéng

Japanisch
メディア・マルクト Media Marukuto
 
media-markt
„Westliche Autobauer und Luxusartikler verdienen in China Milliarden - Handelsketten beißen sich in Fernost dagegen die Zähne aus. Nun entscheidet Metro [麦德龙 Màidélóng], ob die Tochter Media Markt dort weitermachen darf. Ihr setzt besonders zu, dass sich die Chinesen als unerwartet geizig erweisen.

Hamburg - Noch vor gut zwei Jahren schien es, als könne nur wenig den geplanten Vormarsch von Media Markt in China bremsen. ‚Der chinesische Markt bietet ausgezeichnete Wachstumsmöglichkeiten und ist für uns von herausragender strategischer Bedeutung‘, sagte der Chef des Mutterkonzerns Metro, Eckhard Cordes. Von 100 neuen Märkten in den folgenden Jahren war die Rede und Investitionen in Milliardenhöhe.

Inzwischen ist die Euphorie verflogen. Ganze sieben Media Märkte im Raum Shanghai betreibt der Düsseldorfer Konzern inzwischen, und ob es bald deutlich mehr werden, ist ungewisser als je zuvor. In Kürze will das Unternehmen darüber entscheiden. … Ganz oder gar nicht müsse Media Markt in China angreifen, alles andere bringe nichts."

(Nils-Viktor Sorge im Manager Magazin vom 10. Dezember 2012: Das total verflixte China-Geschäft)

metro-logo
Immer wieder müssen sich westliche Einzelhändler eingestehen, dass die Geschäfte in China nicht so leicht laufen wie erhofft. Zuletzt hat die britische Supermarktkette Tesco [特易購 Tèyìgòu] ihr Engagement reduziert. OBI [欧倍Ōubèi] verkaufte bereits vor sieben Jahren seine Märkte an den britischen Wettbewerber Kingfisher [翠丰 Cuìfēng].

Vielfach plagt die westlichen Händler ein Problem, das beispielsweise die hiesigen Luxusgüter- oder Autohersteller in China kaum kennen: Die Verbraucher erkennen kein Prestige darin, ihr Geld einem westlichen Unternehmen zu überlassen.

Media Markt sieht sich in China einem mörderischen Preiskampf ausgesetzt, denn die Chinesen sind ja nicht blöd. Damit kommen lokale Unternehmen besser zurecht. Zahlreiche westliche Händler sehen nur noch im Internet Chancen, im chinesischen Markt zu bestehen. Den chinesischen Markt ganz aufzugeben, wäre jedoch das falsche Signal. Ein global agierendes Unternehmen sollte das nicht tun.

Unentbehrlich für den Erfolg in China ist das genaue Verständnis der Kundschaft. Einen Weg gefunden hat offenbar Toys 'R' Us (玩具反斗城 Wánjù fǎndǒuchéng). In China bedeutet das, Spielzeug mit Bildungs-Mehrwert anzubieten. Bücher sind wichtig, aber auch Spielmikroskope und Bauklötze. Barbie-Puppen (芭比娃娃 Bābǐ Wáwa) beispielsweise ziehen bei chinesischen Müttern dagegen weniger. Zudem hat Toys 'R' Us die Größe seiner Filialen reduziert. Sie finden sich meist in Einkaufszentren und nicht auf der grünen Wiese (绿草 lǜcǎo).

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