OAI-Vortragsreihe

5 Jahre nach Fukushima
(Vortrag von Professor Rövekamp mit anschließender Diskussion)

Ort: Ostasieninstitut, Raum Tokyo
Zeit: 18. 3. um 18:00 Uhr

Am 11. März 2011 verursachte eines der schwersten Erdbeben in der Geschichte eine Tsunami an der Nordostküste von Japan, die viele tausend Menschen in den Tod riss und immense Sachschäden anrichtete. Auch das Atomkraftwerk von Fukushima hielt den Naturgewalten nicht stand.

5 Jahre danach ist das Atomunglück aus den Schlagzeilen verschwunden, aber dessen Folgen machen sich unvermindert bemerkbar. Während Deutschland mit der Energiewende ringt, ist Japan auf weitere Jahrzehnte mit den Aufräumarbeiten am havarierten AKW beschäftigt, ohne jedoch auf die Atomenergie zu verzichten. Letztere ist weltweit eher wieder auf dem Vormarsch.

Wie ist die Situation heute im und um das Atomkraftwerk in Fukushima? Welche sozialen, politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen hatte das Unglück in Japan und in anderen Ländern? Welche noch offenen Fragen wurden bisher noch gar nicht angegangen? Diese und andere Fragen werden am 18. März im Ostasieninstitut diskutiert.

Prof. Dr. Frank Rövekamp ist Direktor des Ostasieninstituts und einer der profundesten deutschen Kenner des Unfallhergangs und seiner Folgen. U.a. hat er die Erinnerungen des damaligen japanischen Premierministers Naoto Kan – „Als Premierminister während der Fukushima-Krise“ – ins Deutsche übersetzt.