20. Oktober 2015

Besuch bei unseren japanischen Partnerhochschulen

Tag 12: Besuch der Fukushima University

Bericht unserer Mitarbeiterin Christine Liew (3. November 2015)

Fukushima Zug

Fukushima vom Zug aus. Das Bild lässt den Charme der Region nur ahnen.

Alleine der Name „Fukushima“ löst bei uns sofort schlimmste Vorstellungen von zerstörten und verödeten Landschaften aus. Meine Zugfahrt zur Fukushima University führte mich durch eine Region, die unter der warmen Herbstsonne einfach nur als sehr schön zu bezeichnen ist. Die massiven Probleme der Region mit den vielen Evakuierten der der verstrahlten Gebiete erfährt man dann in den Gesprächen mit den Menschen, noch lange wird Fukushima mit den Folgen der Dreifachkatastrophe von 2011 zu kämpfen haben. Die Universität geht mit diesem Thema sehr offensiv um und immer mehr ausländische Studierende und Wissenschaftler kommen um sich mit dem Thema Wiederaufbau auseinander zu setzen.

Fukushima Uni

Eingang der Fukushima University am Abend

Bislang bietet die Fukushima University dazu Kurzprogramme im Sommer an, bald sollen auch einjährige Programme stattfinden, die  ausländischen Studierenden neben den Sprachprogrammen auch reguläre Vorlesungen und Praktika zur Region Fukushima und seinem Wiederaufbau anbieten. Studenten, die also an diesem Thema besonders interessiert sind, werden hier die Möglichkeit haben, vor Ort Teil des Wiederaufbaus zu werden. Trotzdem schwebt über allem weiterhin die bange Frage: Ist Fukushima sicher für unsere Studenten? Damit werden wir uns im Frühjahr 2016 genauer auseinander setzen, wenn die Fukushima University das OAI besuchen und sich unseren Bedenken offen stellen wird.

Fukushima Team

Das Team vom International Office der Fukusima University. Ich halte das neue Maskottchen der Universität: Mebaechan, der kleine Keimling.

Tag 11: Besuch der Miyagi University und der Tohoku Gakuin University in Sendai

Bericht unserer Mitarbeiterin Christine Liew (2. November 2015)

 Miyagi Campus

Der Campus der MYU ist sehr modern, doch niemand kann erklären, was die Hundestatuen bedeuten.

Die Miyagi University ähnelt ein wenig der Hochschule Ludwigshafen: Sie wurde vor rund 20 Jahren gegründet und fusionierte 2005 mit einer kleinerer Hochschule. So verteilt sich diese Universität auf zwei Campusse, die recht verschiedene Gebiete anbietet. Die MYU, wie man die Miyagi University offiziell abkürzt, konzentriert sich auf drei Themenbereiche: School of Nursing, School of Project Design sowie der School of Food, Agricultural and Environmental Sciences.

Miyagi Bib

In Regen und bei Dämmerung sieht alles ein wenig trüb aus: Die Bibliothek der Tohoku Gakuin University.

Studierende aller drei Bereiche sollen mindestens für ein Semester ins Ausland gehen und dort auch Praktika machen. Besonders enge Verbindungen bestehen hier mit Finnland, regelmäßig fahren Studierende und Dozenten nach Skandinavien. Gerne würde man auch die Verbindungen nach Deutschland vertiefen und da die akademische Lehre an der MYU wie an der HS LU stark an die Praxis angelehnt ist, ist die MYU sehr an den Erfahrungswerten der HS LU in Bezug auf Internationalisierung interessiert.

Miyagi Eingang

Die Eingangshalle des Hauptgebäudes der MYU

Die Tohoku Gakuin University blickt auf eine längere Geschichte zurück, sie wurde 1886 als Theologisches Seminar gegründet. Einer ihrer Schwerpunkte liegt in den Wirtschaftswissenschaften, zudem bietet sie ihren ausländischen Studierenden Japanischkurse auf fünf verschiedenen Niveaus an. Fremdsprachen sind ein wichtiger Bestandteil der Universität, so gibt es mehrere Abteilungen, darunter auch Deutsch mit drei Professoren.  Die Tohoku Gakuin University ist sehr an einem Austauschprogramm mit uns interessiert. Wer also in der Zukunft Lust hat, im Norden Japans zu studieren, ist hier herzlich willkommen.

Miyagi Prof

Umso gemütlicher ist es drinnen: Das Büro des Deutschprofessors an der Tohoku Gakuin University.

Tag 10: Abschied von der Kyoto Sangyo University

Bericht unserer Mitarbeiterin Christine Liew (31. Oktober 2015)

Kyoto Tanz

Weit über 50 Tänzerinnen und Tänzer stürmten auf die Bühne und begeisterten das  Publikum mit ihrer Energie und Freude am Tanzen. Die Gruppe nimmt regelmäßig an Wettkämpfen und Festivals in Kyoto teil.

Zum Abschied hat es die KSU noch mal so richtig krachen lassen. Nein, nicht meinetwegen, es war Uni-Festival und das bedeutet für alle Studenten vorlesungsfrei von Donnerstag mit einschließlich Montag. Dienstag ist dann ein Feiertag aber da schon zuvor so viel gefeiert wurde, müssen am dritten November, dem „Tag der Kultur“ und somit staatlicher Feiertag, Mitarbeiter, Dozenten und natürlich auch die Studenten ganz regulär an der Uni erscheinen.

Kyoto Festival

Kein Festival in Japan ohne die obligatorischen Yakitori- (Hähnchensticks), Yakisoba- (Gebratene Nudeln)- und Würstchenstände, so auch an der KSU.

Das Festival selbst begann Freitag und endete am Sonntag, drei Tage zeigten die Clubs, Seminare und Projektgruppen der Öffentlichkeit, was sie zu bieten haben. Das Angebot reichte von Teezeremonie, über Wahl der „Miss Campus“ bis hin zu unzähligen Fressständen. Es gab sogar deutsche Bratwurst! Auf mehreren Bühnen fanden Tanz- und Musiknummern statt,  das Angebot war sehr unterhaltsam!  Es ist schon bemerkenswert, wie energiegeladen die Menschen in der Region Kansai sind!

Kyoto Victory

Gruppenbild mit Peace-Zeichen: Meine Kollegen der letzten zwei Wochen: links und rechts außen: Kazu und Kaneko, zwei junge Mitarbeiter, die mich auf den Campustouren begleiteten und ihr Englisch auf Vordermann bringen sollten. Die beiden Damen Kayo (links) und Miyuki (rechts), die energisch und sehr bestimmt ihre jeweiligen Projektgruppen im Global Center der Hochschule leiten und schließlich „Uncle“ Paul, Neuseeländer und die gute Seele für alle Ausländer im International Office der KSU.

War es schön an der KSU? Ja, das war es. Wer die KSU als Studienort wählt, den erwarten viele nette Menschen auf einem sehr angenehmen Campus. Die Hochschule liegt im Norden von Kyoto, bis in das Zentrum der wunderbaren Stadt dauert es gute 40 Minuten mit Bus und U-Bahn, es geht jedoch auch mit dem Fahrrad. Dafür gibt es hier am Rande der Berge noch Natur und viele Ecken zum Entspannen. Wer ein gut balanciertes Jahr zwischen spannenden Ausflügen und einem ruhigen Alltag sucht, ist hier genau richtig. Auf Wiedersehen KSU, wir sehen uns hoffentlich bald wieder!

Kyoto Hinweise

Die Natur ist nicht weit: Warnschild im Wohnheim vor giftigen Tausendfüßlern in den Schuhen, Affen, die sich bei ihren Raubzügen auf Einkaufstüten vom Supermarkt spezialisiert haben und der Hinweis, bitte auf den Linksverkehr zu achten!

Tag 9: Vielfalt des Campuslebens an der Kyoto Sangyo University

Bericht unserer Mitarbeiterin Christine Liew (30. Oktober 2015)

 
Kyoto Campus
 
Campus der KSU

Die Tage an der KSU bestanden nicht nur aus Besprechungen und Vorträgen, immer wieder gab es Gelegenheit, die Universität von einer anderen Seite kennenzulernen.

Kyoto Tee
 
Die Teezeremonie ist eine ernste Angelegenheit, die in absoluter Stille vor sich geht.
 

So verfügt die KSU über ein eigenes Teehaus. Dort lernen ungefähr 30 Studierende Chado, den „Weg des Tees“. Eine sehr ernste junge Frau bereitete uns in exakt vorgegebenen Bewegungen den zu Schaum aufgeschlagenen besonderen Tee der Teezeremonie während ein junger Mann  uns geduldig alle Fragen beantwortete.

Kyoto Bienen

Ohne Schutzkleidung geht es nicht! Der Bienenstock auf dem Dach der KSU und seine Betreuer.

Nachdem unsere Füße wieder nach dem langen Sitzen in Seiza, dem typischen Sitzstil Japans, einsatzfähig waren, ging es direkt auf das Dach des Nebengebäudes. Dort kümmern sich Studierende des Life Science- Studienganges um zwei Bienenstöcke. Letztes Jahr waren es noch vier, doch zwei Völker starben aufgrund der Varroa-Milbe und Hornissenangriffen im Herbst. Daher werden die beiden letzten Stöcke mit Netzen vor den Hornissen geschützt. Jede Woche werden die Bienen gezählt und ihr Zustand überprüft. Auch für die  beiden letzten Völker sieht es nicht gut aus, an die Hälfte der Bienen sind schon verschwunden.

Kyoto Geschenke

Aylin und Mariela mit ihren Geschenken von der Hausmutter des Wohnheims

Abends wurden unsere beiden Studentinnen Aylin und Mariela und ich zum Fest in das Mädchenwohnheim der KSU eingeladen. Wir wurden mit deutschen und japanischen Fahnen begrüßt, das Hochschullied wurde gesungen und wir bekamen eine gründliche Führung durch das Haus. Im Anschluss gab es Abendessen in der hausinternen Kantine. Jede Studentin benutzt eine Stechkarte bevor sie sich ihre Mahlzeit holt. So könne die Hausmutter sehen, ob auch alle brav zum Frühstück kommen würden. Ohne Frühstück sollte niemand das Haus verlassen. Tun die Mädchen es doch, gibt es eine Abmahnung. Der Abend war sehr lustig und Aylin und Mariela haben versprochen, zur Weihnachtsfeier wiederzukommen.

Kyoto snacks

Deutsche und japanische Snacks wurden von allen begeistert aufgegessen.

Tag 8: Besuch bei der Kyoto University of Foreign Studies (KUFS)

Bericht unserer Mitarbeiterin Christine Liew (29. Oktober 2015)

Die Kyoto University of Foreign Studies wurde 1947 als Sprachenschule gegründet und stieg 1959 in den Rang einer Hochschule auf. Heute  besteht die Hochschule aus einer Faculty of Foreign Studies mit neun Abteilungen, darunter auch Deutsch, einer Graduate School mit Master- und Doktorkursen sowie Lehrveranstaltungen in Japanisch und Japanese Studies für ausländische Studenten.

 Kyoto Uni

Kyoto University of Foreign Studies
京都外国語大学
Kyōto Gaikokugo Daigaku

KUFS nimmt jedes Jahr 50 ausländische Studierende auf, dabei wird auf eine ausgewogene Mischung der Herkunftsländer geachtet. Japanischkurse werden auf fünf Sprachniveaus angeboten. Zu den Bewerbungsunterlagen gehört ein auf Japanisch geschriebener kurzer Essay um ein Minimum an Japanischkenntnissen voraussetzen zu können. Für unsere OAIler sollte das kein Problem sein.

 Kyoto Hauptbau

Das Hauptgebäude der KUFS, dekoriert für das Uni-Fest am Wochenende.
(lateinisches Motto: "Pax mundi per Linguas" = "Weltfrieden durch Sprachen")

Noch ist die KUFS keine Partnerhochschule, es müssen also Studiengebühren entrichtet werden. Als anerkannte Hochschule kann jedoch Auslands-Bafög für den Besuch der KUFs beantragt werden, ein Großteil der Kosten kann so abgedeckt werden. Zudem hilft man beim Visum und bei der Wohnungssuche falls das Wohnheim belegt sein sollte. In die Gebühren eingeschlossen sind alle Ausflüge und Reisen, die KUFS für seine ausländischen Studenten anbietet. Schaut man sich den Film der Hochschule an, möchte man eh sofort losfahren und in Kyoto studieren: https://www.kufs.ac.jp/en/index.html

 Kyoto Pax-mundi

Tag 7: Besuch des I-Home der Kyoto Sangyo University

Bericht unserer Mitarbeiterin Christine Liew (28. Oktober 2015)

 
Kyoto regen
 
Es regnet im Flur!

Im Eingangsbereich, dem Genkan, der Wohnung, fallen Regentropfen auf die Fliesen, und verwandeln das erste Stück des Hausflurs in eine zart gezeichnete Pfützenlandschaft. Wasserschaden im Haus? Nein, ein Projektor zaubert die leichten Streifen und Kringel auf Boden und Wände um die Bewohner zu ermahnen, heute nicht ohne Schirm das Haus zu verlassen. Wir stehen im I-Home, dem „Smart Home“, erbaut von Professor Hirai und seiner Projektgruppe, die sich seit 2010 mit dem Thema „Interactive Smart Environment“ befassen.

Kyoto Hirai

Professor Hirai erklärt am Touchsreen sein Forschungsprojekt.

Im 4.Stock des Gebäudes der Departments of Computer Science haben die Wissenschaftler um Prof. Hirai eine 60m² große Wohnung komplett mit Wohn- und Schlafzimmer, Küche, Bad und WC nachgebaut. Auf den ersten Blick scheint alles wie gewohnt. Und doch verbergen sich überall interessante Gadgets. So befinden sich in den  tapezierten Zimmerdecken LED-Sensoren, die die Bewegung der Bewohner registriert.

Kyoto smart-home

Der kleine Communication Robot, erschaffen von Prof. Ueda, Department of Computer Science, FSU.

In der Küche steht ein kleiner Communication Robot (das Forschungsergebnis von Prof. Ueda, ebenfalls KSU), der beim Kochen das jeweilige Rezept direkt auf die Arbeitsfläche projiziert und zusätzliche Hinweise, zum Beispiel zum Filetieren des Fisches, mitliefert. Beim morgendlichen Zähneputzen laufen über den Spiegel ein Newsticker, der  persönliche Kalender, oder auch die ersten Mails des Tages. Mails oder andere Nachrichten melden sich übrigens im Smart Home nicht mit einem Pling!, ihr Erscheinen wird groß mit graphischen Symbolen an die Zimmerdecke geworfen. So entfällt das lästige Suchen nach dem Handy, ein Blick an die Decke genügt.

Kyoto Decke

Benutzt man ein Blitzlicht, werden die Sensoren in der Zimmerdecke sichtbar.

Das Bad ist das Highlight der Wohnung. Über den Wasserdruck wird nicht nur der Wasserstand gehalten sondern gleichzeitig die Herzschlagfrequenz des Badenden gemessen. Passend dazu erklingt mal schnelle, mal langsame Klaviermusik. Wird das Wasser in der Wanne bewegt, ertönt eine andere Melodie. Am Beckenrand kontrolliert der Badende Licht und Musik per Touchscreen. Ist er noch außerhalb der Wanne, duscht und wäscht sich davor, wie es in Japan üblich ist, ertönt bei jeder Bewegung des Duschkopfs, des Shampoos oder des Badehockers ein sanfter Ton. Und warum das alles? Das Smart Home soll in erster Linie von älteren Menschen benutzt werden, so Professor Hirai. An die 10.000 Senioren sterben jedes Jahr in Japan während ihres abendlichen Bades. Das sind mehr Todesfälle als in der nationalen Verkehrsunfallstatistik! Solange Klaviermusik und sanfte Töne während des Bades der älteren Menschen zu hören sind, können die Jüngeren beruhigt in Küche und Wohnzimmer verbleiben. Sie wissen, salopp formuliert: Opa lebt noch! Die Alten bewahren sich so ein wichtiges Stück Unabhängigkeit, das ist auch der Sinn der Sensoren in der Zimmerdecke. Erfolgt über einen gewissen Zeitraum keine Bewegung mehr, kann über das Internet Alarm ausgelöst werden. Laut Professor Arai werden schon erste Gespräche zur Kommerzialisierung seiner Ideen gehalten. Ich bin dann die Erste, die das Wetterprogramm für den Eingangsbereich kauft!

Tag 5: Besuch an der Osaka City University

Bericht unserer Mitarbeiterin Christine Liew (26. Oktober 2015)

Osaka City University
 
Die Osaka City University, im Süden von Osaka gelegen, bietet die klassische Bannbreite an Fächern und sogar einen Nobelpreisträger: Yamanaka Shinya, 2012 für Medizin.

Die Osaka City University ist keine Partnerhochschule der Hochschule Ludwigshafen bzw. dem Ostasieninstitut. Allerdings besteht auf der Research-Ebene zwischen Professor Rövekamp und dem Department of Commerce ein reger Austausch. Professor Ishii, Experte für Autoindustrie und auch Vize-Dekan seiner Fakultät, besuchte das OAI im Sommer 2015 und seitdem besteht ein enger Kontakt. Unsere Studierenden können noch nicht ihr Auslandsjahr an der OCU verbringen, einer reguläre Bewerbung an der Graduate School of Commerce im Master Program bietet jedoch eine Möglichkeit für Ausländer, hier zu studieren.

Osaka Palme

Das älteste Gebäude der Universität, von Palmen gesäumt.

Die öffentlich-rechtliche Osaka City University wurde, nicht unähnlich unserer Hochschule, 1880  als Schule für Wirtschaft gegründet. Studierende und auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hochschule sind in Japan bekannt für ihren rebellischen Geist, lange galt die Osaka City University als „Nest von sowjettreuen Linken“. Gegenwärtig wehrt sich die Hochschule heftig gegen die Pläne des Gouverneurs von Osaka, sie mit einer weiteren Hochschule Osakas zu fusionieren. Diese Dickköpfigkeit ist allerdings nicht nur typisch für diese Hochschule sondern für die Bewohner von Osaka im Allgemeinen. So behaupten es zumindest die Leute in Tokyo. Und das tun sie schon seit Jahrhunderten…

Osaka Bib
 
Die Bibliothek der OCU, das höchste Gebäude des Campus.
 

Die private Kansai Gaidai University

Tag 5: Besuch an der Kansai Gaidai University

Bericht unserer Mitarbeiterin Christine Liew (24. Oktober 2015)

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Die private Kansai Gaidai University liegt zwischen  Kyoto und Osaka (gehört aber schon zum Großraum Osaka) und ist in Japan bekannt für seine Fremdsprachenstudiengänge. Gegenwärtig befinden sich an der Hochschule  370 ausländische Studenten, dazu zählen auch drei Studierende des OAI. Der Nakamiya Campus ist beeindruckend großzügig und modern gebaut, viel Holz vermittelt eine warme Atmosphäre, überdachte Höfe und Sitzgruppen laden drinnen und draußen zu entspannter Konversation ein.  

Kansai-Gaidai Campus

Im Zentrum des Campus Nakamiya versammeln sich zur Mittagspause sehr viele Studenten.

Die Kansai Gaidai bietet ihren ausländischen Studenten neben vier Wohnheimen, bei denen sich immer zwei Studierende aus unterschiedlichen Nationen ein Zimmer teilen, die Möglichkeit, bei einer japanischen Familie im Homestay zu wohnen. Eine unserer Studierenden hat dies für ihr erstes Semester gewählt und ist trotz recht langer Anfahrt von einer Stunde von ihrer Gastfamilie begeistert: “Ich komme abends nach Hause, wir essen gemeinsam, reden über den Tag,  schauen ein wenig fern und gehen recht früh schlafen. Das ist alles recht ruhig aber mir gefällt die heimelige Atmosphäre sehr.“ Kein Wunder, dass unsere Studentin schon fließend Japanisch sprechen kann!

Kansai-Gaidai OAI-Studis

Unsere drei OAIler sind begeistert von der Kansai Gaidai!

Im Wohnheim wird sich auch sehr gut gekümmert und niemand muss Sorge haben, keinen Anschluss zu finden. Jedes so genannte Seminar House hat einen Oto-san, einen Hausvater, der jederzeit bereit steht und freundlich bei den Tücken des Alltags hilft. Eine Großküche bietet jedem Zimmer einen Kühlschrank, eine eigene Spüle und auch eine Kochgelegenheit. Laut unserer Studenten wird hier gerne und oft gemeinsam gekocht, sie fühlen sich trotz recht kleiner Zimmer rundum wohl an der Kansai Gaidai.

Kansai-Gaidai Zimmer

Original Japanisch, mit klassischen Einbauschränken und Tatamimatten: Das Zimmer im Wohnheim.

Kansai-Gaidai Kueche Kansai-Gaidai Hausvater
Ein Blick in die Gemeinschaftsküche des Wohnheimes unserer Studenten an der Kansai Gaidai. Oto-san, der freundliche Hausvater, vor seiner „Kommmandozentrale“ im Wohnheim.
 

 

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Weitere Berichte

Berichte über die Kyoto Sangyo University