29. Oktober 2014

Tag der offenen Tür am 22. November

Das Ostasieninstitut wird am 22. November 2014 am Tag der offenen Tür der Hochschule Ludwigshafen in der Ernst-Boehe-Straße 4 von 10:00 bis 15:00 Uhr  teilnehmen.

 

Wir werden nicht nur am Stand des Fachbereichs II (Marketing und Personalmanagement) in der Aula der Hochschule vertreten sein.

Um 12:30 Uhr berichten Studierende von ihren Auslandserfahrungen in Asien um Interessierten einen Einblick in ihren Studienalltag zu gewähren.

Um 11:00 Uhr sowie nochmals um 13:30 Uhr wird unsere erfahrene Dozentin für Japanisch im Konferenzraum I im Erdgeschoss eine Einführung in die Kunst der Kalligrafie anbieten. Unter ihrer Anleitung üben Sie mit Pinsel und Tusche Ihre ersten Schriftzeichen, die Sie gerne mit nach Hause nehmen dürfen! 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hochbetrieb auf dem Campus

(Julian Eistetter in der Rheinpfalz vom 24. November 2014)

Beim Tag der offenen Tür an der Hochschule Ludwigshafen haben sich Studieninteressierte am Samstag an zahlreichen Ständen über das breite Angebot der vier Fachbereiche informiert. Auch Schnuppervorlesungen standen auf dem Programm. Der Andrang war so groß wie nie.

Eine weiß-rote Ballongirlande rund um den Haupteingang in der Ernst-Boehe-Straße kündigt schon von Weitem an, dass es für die Hochschule Ludwigshafen ein besonderer Samstagmittag ist. Um die Infostände entlang des Flurs scharen sich neugierige Jugendliche. Aus einem Vorlesungssaal drängt sich gerade eine Menge, die einen Vortrag zum Studiengang International Business Management gehört hat, und jeder Neuankömmling wird gewissenhaft mit einer Programmbroschüre für den Tag der offenen Tür versorgt.

„Sensationell” war laut Hochschule die Resonanz beim Tag der offenen Tür.

„Sensationell“, sagt Ute Sahmel strahlend. „Letztes Jahr wurde der Tag schon gut angenommen, aber was diesmal hier los ist, ist schon enorm“, staunt die Verantwortliche für die Hochschulkommunikation nicht schlecht. „Ich stehe hier schon seit zehn Uhr, und der Strom lässt einfach nicht nach.“

Finanzierung des Studiums und Job-Perspektiven beschäftigen junge Leute.

Die Hochschule ist gefragt bei den potenziellen Studienanfängern, und das bekommen auch die zahlreichen Studenten oder wissenschaftlichen Mitarbeiter zu spüren, die an den Ständen über die Fächer des Hauses informieren: „Ich rede mir schon den Mund fusselig“, klagt Tatjana Steuerwald mit einem Lächeln. Die 36-Jährige beantwortet am Tisch des Fachbereichs Sozial- und Gesundheitswesen alle Fragen, die den angehenden Studenten auf dem Herzen liegen. Diese betreffen ihrer Erfahrung nach besonders häufig die Finanzierung des Studiums und die Zukunftsperspektiven, die ein Fach bietet. „Auch das Prinzip des dualen Studiums wird immer mehr nachgefragt“, informiert Steuerwald, die im Jahr 2010 selbst ihr Diplom für Pflegepädagogik an der Hochschule Ludwigshafen abgeschlossen hat.

Für ein duales Studium interessiert sich auch Jennifer Berger. Die 23-Jährige hat bereits eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht und möchte sich weiterbilden. „Ich hatte einige Fragen zu den Einschreibemodalitäten, die sich heute klären ließen“, sagt sie im Anschluss zufrieden. Ihrer Bewerbung steht nun nichts mehr im Wege.

Unterdessen warten Karen Wachsmuth und Tobias Reiche im hinteren Gebäudeteil auf den Kalligraphie-Kurs von Mitarbeitern des Ostasieninstituts. Das junge Paar ist speziell für den Tag der offenen Tür aus Sachsen angereist. „Ich möchte Internationales Personalmanagement und Organisation studieren“, erklärt die junge Frau. „Ludwigshafen ist der einzige Ort, wo man das gebührenfrei machen kann“, begründet sie die lange Anreise. Ihr Freund wird erst nächstes Jahr mit dem Studium anfangen. Beide sehen in Asien einen wachsenden Markt.

Auf den Gängen versuchen indes Anh Trinh und Vinh Phat Tu Lose für einen guten Zweck unter das Volk zu bringen. Die beiden sind Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses der Hochschule und studieren schon seit drei- beziehungsweise sechs Semestern in Ludwigshafen. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Trinh. „Das Studium macht viel Spaß, und wir kommen sehr gerne hier her“, bestätigt Tu. Auch in Sachen studentisches Miteinander können die beiden den Interessenten Mut machen. „Wir organisieren Workshops, gehen Kartfahren, spielen Fußball und feiern Partys“, sagt Tu. „Hier an der Hochschule gibt es alles, was das Studentenherz braucht“, bringt es Trinh strahlend auf den Punkt.