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Matthias-Obst-02

桐生タイムズ
Kiryū Times

国際的な仕事がしたい
Er möchte gerne international arbeiten

日本びいき、ドイツから来桐
Japan-Fan kommt aus Deutschland nach Kiryū

マティアス・オーブスト  夢を追いかけて
Mathias Obst folgt seinem Traum


Mathias Obst kam im April aus Deutschland und arbeitet in der Stadt Kiryū (来桐). Er ist verantwortlich für das internationale Geschäft der Firma Ryūei (柳栄精工). Zwei Jahre nach der großen Erdbebenkatastrophe von 2011 noch einmal nach Japan zu gehen, machten seiner Mutter Sorgen. Aber er setzte seinen Willen durch.

赤城山
Akagi-san bei Kiryū
(Foto: Wikimedia)


Im März 2011 war er in Matsushima, wo er das Erdbeben erlebte und knapp mit dem Leben davonkam. Dort war er beeindruckt von der Disziplin der Japaner. Durch diese Erlebnisse konnte er seiner Mutter gut überzeugen, in Japan zu arbeiten.

Matthias Obst kommt aus Berlin, wo er mit 13 Jahren zwei Japaner kennenlernte, die in Deutschland ein Praktikum absolvierten und mit denen er in einer Band Musik machte. Dadurch wurde sein Interesse für Japan geweckt.

In den Sommerferien des Jahres 2007 kam er zum ersten Mal wieder nach Japan und traf die beiden dort wieder. Er besuchte Tōkyō und Kamakura und war fasziniert von der japanischen Kultur.

Dies war der Anlass für ihn, am Ostasieninstitut Ludwigshafen International Business Management mit Schwerpunkt Japan zu studieren. Sein Bachelor-Thema war die Firma Sony. Die Studierenden des Ostasieninstituts sind verpflichtet, ein Jahr nach Japan zu gehen, sodass er im dritten Studienjahr nach Akita ging, wo er das Erdbeben erlebte.

Nach dem Auslandsstudium überlegte er, in Japan zu arbeiten. Da kam das Angebot der Firma Ryūei Seikō gerade recht. Im letzten Herbst besichtigte er die Firma und fand Gefallen an der familiären Atmosphäre.

Mathias Obst kann sehr gut Englisch und Japanisch. So ist er für deutsche Geschäftspartner als Dolmetscher tätig. In seiner Freizeit besucht er gerne heiße Quellen. Auch das japanische Essen schmeckt ihm gut. Er kann alles essen, selbst Nattō (納豆) schmeckt ihm gut. 

Nattō
(Foto: Wikimedia)


Mathias Obst möchte gerne mit Menschen in Kiryū in Kontakt kommen und wünscht, dass sie Deutschland verstehen und er Japan von innen kennenlernen kann. Er sieht sich selbst als Botschafter zwischen Kiryū und Deutschland.


 

1beben11perspektiven

Ein Beben - Elf Perspektiven

Leseprobe

Mathias Obst: Erinnerungen an das Tohoku-Erdbeben

 

Asiatische Gründlichkeit

Japanische Massenbewegung heißt Stromsparen

Christine Liew
15. Juni 2013 - Focus Online

„Wenn Japaner sich einmal für etwas begeistern, dann machen alle mit. Am liebsten tragen die Bürger einen Wettbewerb aus. Ob es darum geht, Milchtüten zu recyclen oder Strom zu sparen – die Ergebnisse sollten möglichst plakativ darstellbar sein.

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Haniel Stiftung zeichnet Studierende des Studienganges aus

Seit 20 Jahren zeichnet die Haniel Stiftung jeweils die besten Studierenden des Studienganges International Business Management (East Asia) am Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen mit einem Fördergeld für ihr anstehendes Auslandsjahr in China oder Japan aus. Mit der Ausschreibung dieses Preises ausschließlich für die Studierenden des Studienganges International Business Management (East Asia) möchte die Stiftung ihre Anerkennung für die ausgezeichnete Arbeit des Ostasieninstituts der Hochschule Ludwigshafen betonen, wie Geschäftsführer Dr. Rupert Antes ausdrücklich betont.

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Japan im Währungskrieg?

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit verkündete der japanische Premierminister Abe die Absicht, die hartnäckigen Deflationstendenzen in seinem Lande zu durchbrechen. Er kritisierte die Bank of Japan, die seiner Ansicht nach den Kurs der geldpolitischen Lockerung viel zu zögerlich verfolgte, scharf. Gleichzeitig kündigte er an, hier auf Veränderungen zu drängen, selbst wenn dies nur über den Weg einer gesetzlichen Einschränkung der Unabhängigkeit der Zentralbank möglich sein sollte. Schließlich, so der Premierminister, würde eine weiter gelockerte Geldpolitik auch zu einer Abschwächung des Yen an den Devisenmärkten führen, was exportorientierten Unternehmen zu Gute käme.

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Marco Polo und Japan

Professor Reicherts Vortrag zum Thema „Gold, Götzendienst und Kamikaze - Marco Polo und Japan

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Stipendien der Hanielstiftung im Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen überreicht

Zwei Stipendien für das anstehende Ein-Jahres-Auslandsstudium in Japan bzw. in der VR China überreichte der Geschäftsführer der Haniel Stiftung Dr. Rupert Antes heute im Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen.

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20. April 2012
China trifft Deutschland trifft Japan

„Im Jahr 2012 hat die Haniel Stiftung das „Haniel China Scholarship Program“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des Programms vergibt die Stiftung jährlich bis zu vier Stipendien an ausgezeichnete chinesische Studenten, die eine berufliche Laufbahn im Management eines international operierenden Unternehmens anstreben. Damit baut die Haniel Stiftung auf ihre langjährige Erfahrung bei der Stipendienvergabe in China auf. Die Stipendiaten verbringen vier Jahre am Ostasieninstitut der Fachhochschule Ludwigshafen (OAI) und studieren dort „International Business Management East Asia“ mit Japan-Schwerpunkt.“ (Website der Haniel Stiftung)

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22. März 2012

Japanisch
日本の雨ゴーグル Nihon no ame  gōguru (Japan + Genitiv + Regen + goggles)

Was ist eine „japanische Regenbrille“? Die Antwort ist simpel. Es gibt diese Brille nicht und auch keine Sexstellung die so heißt. Der Begriff ist frei erfunden und stammt aus der US-amerikanischen Sitcom (ホームコメディー hōmu komedī) Two and a Half Men.

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Chinesische Firmennamen bringen – vor allem wenn es sich um die Übertragung ausländischer Namen handelt – oft ganz erstaunliche Ergebnisse.
 
Es gibt dabei zwei Methoden:
  1. Die Übertragung des Lautbildes in die chinesische Phonetik
  2. oder die sinngemäße Übersetzung des Namens.
Letzteres bringt die erstaunlicheren Resultate. Es gibt inzwischen Naming Consultants, die ausländische Firmen, die sich in China niederlassen wollen, in diesem Punkt beraten. Die Übertragungen ins Japanische sind oft weniger fantasievoll. Dabei wird meist versucht, den Klang des Originalnamens wiederzugeben, was nicht immer gelingt. Einfallsreicher sind allerdings oft die Namen japanischer Firmen.

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Die Akita International University (englische Abkürzung: AIU) befindet sich in der nordjapanischen Präfekturhauptstadt Akita.

Vorbereitung

„Mein Abenteuer begann mit den Orientierungstage, die eine Woche vor dem Semesterbeginn stattfanden. Während dieser Tage erfährt man alles was man über das Studium und Leben an der Universität wissen muss. Außerdem findet noch der Placement-Test für die Japanischkurse statt. Die Orientierungstage war sehr hilfreich und eine gute Gelegenheit andere Studenten kennenzulernen.“ (Stefanie Weindler)

Die technische Universität in der für ihre Landschaft berühmten Stadt Guìlín (桂林) befindet sich in der Autonomen Region Guǎngxī (广西). Die Guilin University of Electronic Technology (englische Abkürzung: GUET)  hat in China für ihrer technischen Fächer einen guten Ruf. Sie ist aber mit etwa 20.000 Studierenden für chinesische Verhältnisse relativ klein. Die Gebäude sind über die Stadt Guilin verteilt. Der für Auslandsstudenten relevante Campus ist nur zehn Minuten von der Innenstadt entfernt.

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8. Oktober 2010

Der Schriftsteller 刘晓波 Liú Xiǎobō wurde am 9. Dezember 2008 wegen „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt und zum Umsturz des sozialistischen Systems" festgenommen. Ein halbes Jahr nach seiner Inhaftierung, wurde offiziell Anklage erhoben.

FAZ-Artikel von Jörg-M. Rudolph

Das Urteil finden Sie hier:

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8. Oktober 2010
Soeben erreicht uns die Meldung, dass 刘晓波 Liú Xiǎobō den Friedensnobelpreis (诺贝尔和平奖) erhält. Das wird einigen Leuten in Peking (北京) aber gar nicht gefallen.

Wer ist Liú Xiǎobō?

Der Hochschuldozent und Schriftsteller Liú Xiǎobō war im Dezember 2008 mit 302 anderen Intellektuellen Unterzeichner des im Internet veröffentlichten Bürgerrechtsmanifest Charta 08 (零八宪章, Língbā Xiànzhāng) zum Internationalen Tag der Menschenrechte (世界人权日) und wurde wegen „Untergrabung der Staatsgewalt" verhaftet.

Entscheiden Sie selbst, ob Sie jemanden dafür ins Gefängnis stecken würden. Den Text der Charta (und die Übersetzung ins Deutsche) finden Sie hier:

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Ankündigung

Conference on Central Banks, Financial Stability and Legal Issues in East Asia
Ostasieninstitut, 23. Mai 2014

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