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09. Oktober 2013

Ningde

千乘桥
Qiancheng-Brücke
(Foto: Wikimedia)

„Der Verwaltungsbezirk Níngdé 宁德 mit rund 2,8 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 13.452 Quadratkilometern befindet sich im Nordosten der Provinz Fújiàn 福建 entlang der Küste. Im Süden grenzt er an den Verwaltungsbezirk der Hauptstadt福州, im Norden an die Provinz Zhejiang 浙江 und im Westen an den Verwaltungsbezirk Nanping 南平. …

Der nordöstliche, von seiner Fläche her gesehen, viertgrößte, Bezirk der Provinz besitzt eine zerklüftete Küste von etwa 1.000 Kilometern Länge, immerhin fast ein Drittel der Gesamtküste der Provinz.

Etwa 30 Kilometer südöstlich der Distrikthauptstadt Jiaocheng liegt die Sandu‘ao 三都澳-Bucht, der Mündungsbereich des Flusses Jiaoxi 交, der an der Grenze zur Provinz Zhejiang entspringt und konsequent nach Süden fließt. Seine Mündung in die Bucht bildet den besonders geschützten Baima-Hafen 白马港. Die Bucht wird vom offenen Meer durch eine von Nordosten nach Südwesten verlaufenden Halbinsel abgegrenzt, die Öffnung zum Meer ist zwar keine 10 Kilometer breit, dafür besitzt sie eine Tiefe zwischen 30 und 115 Metern. In dieser Bucht mit einer Fläche von 714 Quadratkilometern, liegen fünf größere Inseln und weitere 31 kleinere Inseln und Riffe. Die Insel Sandu’ao gab der gesamten Bucht ihren Namen. Es handelt sich um den größten natürlichen Hafen der VR China, dessen Erschließung in der Vergangenheit durch die politischen Spannungen zwischen der Republik China auf Taiwan und der VR China behindert wurde. In Zukunft wird diesem Hafen auf Grund seiner natürlichen Voraussetzungen und seiner zentralen Lage eine große Bedeutung zukommen.“
(Siegfried Englert: „Die Provinz Fujian in der VR China“. Annweiler: Plöger, 2013. ISBN 978-3-89857-289-7)

Statistische Daten

Fläche: 13.452 km²
Einwohner: 3.384.834
Bevölkerungsdichte: 251 Einw. / km²
BIP pro Kopf: 2.718 Euro

(Quelle: Fujian Statistical Yearbook 2012)

Der Karpfen-Bach im Landkreis Zhouning 周宁县鲤魚溪 geht zurück auf eine Fluchtwelle aus dem Norden über eintausend Jahren. Damals ließen sich hier viele Angehörige der Familie Zheng nieder, die aber ständig in der Furcht lebten, ihre feindseligen Nachbarn könnten ihr Trinkwasser vergiften, weshalb sie im Bach eine Karpfenzucht begannen. Heute leben dort tausende riesiger Karpfen.

 三都澳  千乘桥
Die Stadt auf dem Wasser bei Sanduao mit Restaurants und Ämtern kann besichtigt werden, ebenso die Insel mit einer alten, spanisch anmutenden katholischen Kirche und einem ähnlich alten Nonnenkloster, Überbleibsel aus der Zeit als spanische Dominikaner von den Philippinen aus in Fujian missionierten. Die überdachte Qiancheng-Brücke aus der Qing-Zeit hat eine Spannweite von 62,7 Metern.
(Foto: Wikimedia)
 太姥山 空海
Kukai
Die Granit-Felsen des Taimu-Massivs (Urgroßmutterberge) bilden bizarre Formen, die von den Besuchern im Laufe der Jahrhunderte alle einen Namen erhielten.Nach einer Legende geht der Name des Gebirges auf eine alte Frau zurück, die während der Regierungszeit des Urkaisers Yáo (堯) dort in der Abgeschiedenheit Orchideen züchtete und als sie Unsterblichkeit erlangt hatte, zum Himmel emporflog.
(Foto: Wikimedia)
An die Küste dieses Landkreises verschlug ein Sturm im Jahr 804 den japanischen Mönch Kukai, der auf dem Weg in die Hauptstadt war. Die Bewohner bewirteten ihn und halfen ihm, seine Reise fortzusetzen. In Japan gründete er eine eigene buddhistische Schule. Heute reisen japanische Pilger an den Ort, wo der Sturm ihn an Land geworfen hatte.
(Bild: Wikimedia)

 

Bezirke der Provinz Fújiàn (福建)

Zhangzhoukl
福州
Fúzhōu
龙岩
Lóngyán
南平
Nánpíng
宁德
Níngdé
莆田
Pútián
泉州
Quánzhōu
三明
Sānmíng
厦门
Xiàmén
漳州
Zhāngzhōu

 

 

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