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19. August 2013

China protestiert gegen Kriegsschrein-Besuch

Japans-Premier-Shinzo-Abe-provoziert-chinaChristine Liew

China protestiert gegen Kriegsschrein-Besuch - Japans Premierminister Shinzo Abe provoziert China

Focus-Online

14. August 2013

„Am 15. August jährt sich die Kapitulation Japans im zweiten Weltkrieg. Ob hochrangige Politiker aus der Vergangenheit gelernt haben, bleibt zu bezweifeln. Japan solle von den Nazis lernen, äußerte kürzlich Premier Abe. Am Gedenktag könnte er erneut einen Fauxpas begehen.

Wird er oder wird er nicht? Seit Wochen spekulieren die Medien, ob Japans Premierminister Abe [安倍晋三 Abe Shinzō] am 15. August, dem Tag der Kapitulation Japans von 1945, Tokyos Schrein Yasukuni [靖国神社 Yasukuni Jinja] besuchen wird, um dort zu beten. Der Schrein wurde 1869 zur Verehrung aller Toten errichtet, die seit 1853 (bis 1953) im Kampf für das japanische Kaiserreich fielen. Obwohl der Kaiser seit 1945 dem Schrein nicht mehr vorsteht, ist dieser heute Symbol und Treffpunkt für die militante Rechte Japans. Sie wünscht sich hier mit Megaphonen lautstark die volle Souveränität für das Kaiserhaus zurück.

Weit mehr als ein patriotisches Kriegerdenkmal
Das tiefe Verbeugen vor den Göttern des Schreins symbolisiert einzig Respekt gegenüber den im Kampf getöteten Japaner. Gefallene Gegner oder gar zivile Opfer im ehemals riesigen Machtgebiet von Beringmeer bis Australien ehrt man hier ebenso wenig wie anderswo in Japan. Japanische Politiker, die hier beten, wissen um die Signalkraft ihres Handelns – und rechnen mit scharfen Protesten, denn der Yasukuni ist weit mehr als ein patriotisches Kriegerdenkmal.

Die Opfer erhoben sie zu Göttern
Zu den rund 2,5 Millionen verehrten Seelen zählen auch Zehntausende von zwangsrekrutierten Koreanern und Chinesen. Viele von ihnen waren Christen und durch Kolonialisierung Japaner zweiter Klasse. Sie alle wurden zu shintoistischen Göttern erhoben, um ihnen Frieden zu schenken. Trotz des Protests ihrer Familien können sie nicht mehr in den Rang normaler Sterblicher zurückkehren. Ihr Name kann auch nicht aus den Listen gelöscht werden. Dies ist ein ständiger Streitpunkt zwischen den Ländern.“ ...


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