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Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

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30. Mai 2011

Berichte über die Takasaki City University of Economics

Die Takasaki Wirtschaftsuniversität ist eine öffentliche Universität der Stadt Takasaki (Präfektur Gunma) , die mit dem Shinkansen etwa 50 Minuten nördlich von Tokyo entfernt ist. Es handelt sich dabei um eine kleine Universität mit einem zentralen Campus. Unser Partnerschaftsvertrag erlaubt es uns, Studierende ohne Studiengebühren nach Takasaki zu entsenden. Das bedeutet, dass sich die Kosten auf Unterbringung, Ernährung, Sonstiges, Reisen und Unterhaltung beschränken. Es gibt dort sehr wenige Austauschstudenten.

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Website

Vorbereitung

„Kurz bevor die Uni losging, hatten wir eine Art Einführungstag. An diesem Tag wurden uns noch ein paar wesentliche Sachen, was die Uni, die Stadt und das Wohnheim angeht, erklärt. Wir haben dann unseren Mietvertrag bekommen und eine Erklärung, wie die Bezahlung von Strom, Wasser und Gas abläuft, welches nicht in der Miete inbegriffen ist. Und dann haben wir noch ein dickes Buch, in dem alle möglichen Unterrichte beschrieben waren, und einen Plan, wann welcher Unterricht stattfindet, in die Hand gedrückt bekommen. Abgesehen von dem Japanischunterricht, der vorgeschrieben war, durften wir den restlichen Unterricht aus dem Buch, welches nur auf Japanisch geschrieben ist, raussuchen.“ (Saskia Falk)

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Allgemeines über die Hochschule

„Einmal pro Semester findet für Austauschstudenten an der Takasaki City University of Economics ein Ausflug statt. Beim ersten Mal besuchten wir unter anderem den nahegelegenen Haruna-Schrein, den Haruna-See und einen Onsen in Ikaho. Der Onsen dort war nicht besonders berauschend. Da er aus einer natürlichen Vulkanquelle gespeist wurde, war das Wasser durch Ablagerungen bräunlich rot und angeblich gut für die Gesundheit, jedoch war der Onsen klein und wirkte irgendwie lieblos. Dank der anderen Studenten war es aber trotzdem ein vergnüglicher Ausflug. Der zweite im Sommer hatte dann noch ein besonderes Highlight parat. Jeder Teilnehmer durfte einen eigenen Daruma bemalen und mitnehmen." (Christina Gotthardt)

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Unterricht

„Mit zwei irischen Studenten waren wir insgesamt die fünf einzigen Ausstauschstudenten aus nicht-asiatischen Ländern. Da unser Sprachniveau weit unter dem der größtenteils chinesischen und koreanischen Auslandsstudenten lag, hatten wir einen eigenen Japanischkurs, der sich dreimal die Woche traf. Unsere zwei Japanisch-Dozentinnen konnten sehr gut Englisch sprechen, was gerade in der Anfangszeit eine große Hilfe war. Dadurch, dass wir so ein kleiner Kurs waren, konnten wir immer persönliche Wünsche äußern, eigene Texte zur Kontrolle abgeben und sogar unsere Post zur Übersetzung vorbeibringen, falls wir diese nicht verstehen konnten. Leider war das Japanisch-Sprachlevel der irischen Studenten etwas unter unserem, sodass sich der Unterricht hauptsächlich an ihnen orientierte und für uns Deutsche die ersten Monate einer reinen Wiederholung des Stoffes aus dem dritten und vierten Semester entsprach. Auch später wurde vieles immer wieder auf Englisch übersetzt und erklärt. Ich hatte die Möglichkeit am Japanisch-Kurs der asiatischen Auslandsstudenten teilzunehmen, wobei dieser sehr weit fortgeschritten war und Hausaufgaben und Präsentationen viel Zeit beanspruchten. Wenn man sein Japanisch von Anfang an verbessern möchte, nimmt man sich am besten direkt einen JLPT vor und lernt für sich selbst. Dadurch konnte ich mein Japanisch unabhänging vom eher langsamen Japanischunterricht verbessern und hatte ein Ziel vor Augen, auf das ich hinlernen konnte. Die Japanisch-Dozentinnen konnte ich dabei immer bei Grammatik-Fragen und ähnlichem kontaktieren." (Helena Schmidt)

„Im ersten Semester werden den Studenten des OAI, und der anderen einjährigen Programme noch durch vorab ausgesuchte Vorlesungen bei der Wahl von geeigneten Kursen unter die Arme gegriffen. Dies findet im zweiten Semester nicht mehr statt, sollte aber auch nicht nötig sein, da die im ersten Semester gesammelten Kenntnisse der japanischen Spreche einen dazu befähigen den angebotenen Unterricht besser einzuschätzen. Außerdem bekommt man auch hier wieder Hilfe von den Dozenten die für den Japanischunterricht der Austauschstudenten verantwortlich sind, wenn gewünscht. Anraten würde ich allen, dass sie sich Dozenten suche, die bereits Erfahrungen mit Austauschstudenten gesammelt haben, oder sich besonders im ersten Semester recht gut auf Englisch verstehen. In Takasaki ist dies Anfangs doch eine große Erleichterung, besonders da alle Vorlesungen auf Japanisch stattfinden. Diese Tatsache wiederum halte ich für den größten Pluspunkt an dieser Universität. Auf diese weise kann man sehr viel allein durch das Besuchen der Vorlesungen lernen, auch wenn man den Inhalt an sich meist nicht besonders gut versteht." (Christian Stöhr)

 

„Im Unterricht hat Frau Furukawa darauf geachtet, dass sie uns japanisch gesellschaftliche und kulturelle Sitten und Gebräuche erklärt, weil Frau Furukawa selbst in Europa studiert hat, konnte sie europäische Denkweise gut berücksichtigen, durch vergleichbare Methode uns verdeutlichen. In Wirklichkeit haben wir von Frau Furukawa japanische Vorgehensweise und Lebensphilosophie kennengelernt. Ich kann mich noch daran erinnern, es war eine lustige Szene bei einer Hörverständnis-Übung. Sprecher A fragte Sprecher B, ob er am Wochenende zur einen Party ging, in den Optionen gab es keine ganz eindeutige Antwort, aber die richtige war “Es ist ein bißchen schwierig”. Frau Furukawa hat uns erklärt, indirekt zu reden ist eine typische Eigenarten des japanischen Charakters, um Respekt und Bescheidenheit zu zeigen, muss man sich manchmal flexibel zeigen, so fühlen sich andere auch wohl, man behält in der Zukunft entspannende gegenseitige beziehungen und vermeidet peinliche Angelegenheiten." (Chicheng Zhang)

„Das Studium an der TCUE war sehr gewöhnungsbedürftig. Wie bereits vorher schon erwähnt, war der Japanisch Unterricht anfangs langweilig für uns „OAI-ler“, denn das Niveau war sehr unterschiedlich. Die Dozentinnen setzten aber logischerweise bei den schwächeren DCU-Studenten an und somit wiederholten wir große Teile des 3-4 Semesters. Der Zeitraum der Wiederholung begrenzte sich zum Glück aber nur auf vier Wochen, denn danach wurde das Tempo angezogen und der Unterricht anspruchsvoller. Da wir nur 5 Austauschstudenten waren und teilweise der ein oder andere krank war, kam es häufiger vor, dass man Einzel- oder Unterricht zu zweit hatte. (Dominik Wörms)
Außerdem hat Takasaki eine sehr schöne Umgebung. Die Takasaki Wirtschaftsuniversität bietet jedes Semester für ausländische Studenten einen Touristen-Service an, um die Stadt Takasaki besser kennenzulernen." (Libin Yao)

„Der Japanischunterricht findet in einer kleinen Gruppe von Austauschstudenten statt. Wir waren insgesamt 6 Leute, 5 vom OAI und noch eine weitere Person aus Irland. Neben dem Japanisch Unterricht wählt man noch weitere Fächer, die vorwiegend auf Japanisch gehalten werden. Es gibt ein paar wenige Dozenten, die Englisch sprechen können. Ist aber eher die Ausnahme. Im ersten Semester hatte ich neben dem Japanisch noch Internationales Management gemacht. Der unterrichtende Dozent konnte auch einigermaßen Englisch und hat mir die Klausur auch auf Englisch gestellt. Dann belegte ich noch ein Seminar über Marketing und Informationsverarbeitung bei Kunden. Das lief relativ ruhig ab. Der Dozent ist sehr nett zu Austauschstudenten und ist auch für einen da, wenn man mal einen Rat braucht. Er spricht auch gut Englisch und erklärt einem auch viele Dinge nochmal auf Englisch, wenn man mal was nicht verstanden hat. Mit dem Seminar habe ich auch viele Ausflüge unternommen. Wir sind unter anderem zu DHL in Tokyo gefahren und haben uns das Unternehmen angeschaut und erklärt bekommen, wie es als Logistikunternehmen ist in Japan Fuß zu fassen. Im Dezember haben wir auch einen Ausflug in eine japanische Supermarktkette durchgeführt." (Saskia Falk)

„Neben dem  Pflichtjapanischunterricht, der nur für uns sechs Austauschstudenten stattfand, wählten wir unsere übrigen Fächer selbstständig. Im Pflichtjapanischunterricht wurden wir  mit viel Ehrgeiz und Liebe betreut und unterrichtet, jedoch stellte es sich als schwierig heraus  den Unterricht für alle niveauvoll zu gestalten, da wir bezüglich des  Japanischlevels sehr  unterschiedlich waren. Also hieß es, diejenigen mit weniger Kenntnissen zu fördern, damit sie  das Level derjenigen mit besseren Vorkenntnissen erreichen, und gleichzeitig diese nicht zu  unterfordern. Schließlich wurden wir im zweiten Semester nach unserem Kenntnisstand  eingeteilt. Die Prüfungen bestanden zum Teil aus schriftlichen Prüfungen, Abschlussreporten  oder Präsentationen und Anwesenheit in Verbindung mit wöchentlich einzureichenden  Hausarbeiten. " (Jennifer Sigismund)

“A head to head teaching system in which a professor will meet with you once a week and teach you what you are interested in. I loved this class, because I could ask a lot of questions regarding Japanese economy issues.” (David Marx)

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Fazit

„An der Universität gibt es die Studenteninitiative ‚International Friendship‘, welche sich super um uns gekümmert hat. Alle sind sehr hilfsbereit und versuchen einem so gut es geht weiterzuhelfen. So finden auch unter der Woche einige gemütliche Zusammentreffen unter Freunden statt und man unternimmt mal was am Wochenende. Doch eines sollte man dazusagen, es hängt immer von einem selbst ab, was man daraus macht. Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, seinen Aufenthalt in Takasaki so schön, wie man will zu gestalten. Man muss nur offen und geduldig sein, auch wenn es mit dem Japanisch anfangs erst stockend voran geht. Aber dadurch, dass an der Wirtschaftsuniversität Takasaki fast nur Japanisch verwendet wird, verbessert man sein Japanisch um einiges.“ (Saskia Falk)

“A very sad part of my trip was to say good bye to my friends I made during my study abroad, as well as saying good bye to my teachers and the staff at the university who supported me all the time!” (David Marx)

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