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09. Dezember 2012

Zengarten

枯山水 karesansui (trocken + Berg + Wasser)
 
 
Trockengarten
(Foto: Wikimedia)
 
„Musō Soseki ([夢窓疎石] 1275 - 1351) betrachtet nachdenklich den großen Felsbrocken, dann nickt er zufrieden. Ja, so liegt er genau richtig. Gerade ist Soseki - mit über 13.000 Schülern einer der berühmtesten Zen-Mönche ganz Japans - dabei, im Auftrag des Shōgun [将軍] einen Tempelgarten zu erneuern. Und begründet so die Tradition des Zen-Gartens.
 
Dass der Buddhismus nach Japan kam, ist schon eine ganze Weile her. Während der Yamato-Zeit ([大和時代] 300 - 710) gelangte der Buddhismus vom asiatischen Festland auf die Insel - und traf dort auf den Shintōismus. Die kami [神], die zahlreichen Shintō-Götter, die in jedem Berg, einem Wald oder im Wind wohnen, vermischten sich mit dem Glauben an Buddha, den Erleuchteten. Bis zum heutigen Tag existieren diese beiden so unterschiedlichen, nur in ihrem Glauben an viele Götter verwandten Religionen völlig gleichberechtigt nebeneinander.“
(Hans Sautter, Kerstin Fels und Andreas Fels: Japan. München: Bruckmann, 2007. ISBN: 978-3-76544471-5)
 
Berühmt sind die Zengärten mit ihren sorgfältig komponierten Steininseln auf geharktem Sanduntergrund, die zum Teil nicht größer sind als ein gewöhnlicher Tennisplatz und meist bis ins Detail geplant sind.
 
In Zengärten kommen besonders die vier Elemente Stein, Moos, Wasser und Baum vor:
 
garten-steine garten-kies garten-moos garten-baum
Steine Kies Moos Bäume
Steine können Inseln oder Tiere symbolisieren.
Durch geharkte Linien werden Wellen vorgetäuscht. Moos hält Feuchtigkeit zurück und symbolisiert zugleich Alter.
Pflanzennamen können Anspielungen enthalten.
 
 
Zen 禅, 禪, 선
Koan 公案 - Kreis, Dreieck und Viereck □△○ - D. T. Suzuki 鈴木大拙 - Zen in der Kunst des Bogenschießens 弓術における禅 - Zengarten 枯山水 

 

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