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09. Dezember 2012

Yomiuri Shimbun

読売新聞 Yomiuri Shimbun
 
 

"Tsuneo Watanabe [渡邉恒雄 Watanabe Tsuneo] ist das japanische Pendant zum Medienmogul Rupert Murdoch. Der heute 85-jährige Pfeifen rauchende Mann ist seit 1991 Präsident der Yomiuri Group und gleichzeitig Chefredakteur der dazugehörenden Yomiuri Shimbun, mit einer Auflage von 14 Millionen Stück die grösste Zeitung der Welt. Früher selbst ein Politik-Reporter, pflegt er ein Beziehungsnetz, das bis in die höchsten politischen Kreise reicht.

‚Premier Koizumi hörte manchmal auf mich', sagte er noch 2006 in einem Interview mit der New York Times. Und als Koizumi nicht mehr zuhörte, wandte sich Watanabe von ihm ab. In den 1980er-Jahren galt Watanabe gar als der heimliche Strippenzieher in der Politik. Man nannte ihn den Schatten-Shogun. Dem früheren Premierminister Yasuhiro Nakasone steht er bis heute nahe."
(Asienspiegel vom 12. November 2011: Der Aufstand gegen die alte Garde)

『別冊宝島1846 渡辺恒雄の虚像と実像』

Die japanische Zeitung Yomiuri Shimbun [讀賣新聞] ist mit rund 14 Millionen Exemplaren die auflagenstärkste Tageszeitung der Welt.

Ihren Namen erhielt sie nach einem Vorgängerblatt, das noch in Holzschnitt-Technik gedruckt wurde und Yomiuri Kawaraban [讀賣] hieß. Dabei bedeutet Yomiuri [讀賣] ‚verkaufen durch lesen’, Kawaraban [] bezeichnet die Herstellungstechnik, und Shimbun [新聞] heißt Zeitung.

Die erste Ausgabe kam 1874 in einer Auflage von 200 Exemplaren auf den Markt. Nach wechselhafter Geschichte stand die Zeitung in den frühen 1920er Jahren kurz vor dem Konkurs. Matsutaro Shoriki, ein ehemaliger hochrangiger Polizeioffizier, kaufte den Verlag und steigerte die Auflage mit neuen Ideen.

Zu den Neuerungen gehörten groß aufgemachte Sensationsberichte, eine  Radioprogrammseite und Einladungen an US-Baseballteams zu einem Japan-Besuch.

1934 wurde Japans erste professionelle Baseballmannschaft gegründet, die  Yomiuri Giants (読売ジャイアンツ Yomiuri Jaiantsu) die seitdem das populärste Team Japans sind. Durch dieses Team war immer der Firmenname in den Medien vertreten, wenn über dieses Team berichtet wurde.  Verbilligte Tickets für Yomiuri-Abonenten waren ein weiterer Kaufgrund im Großraum Tokyo.

Schon früh versuchte die Firmenleitung zu einem Literatenblatt-Image zu gelangen, was unter anderem mit der Veröffentlichung von Artikeln berühmter Schriftsteller geschah. Dennoch (oder gerade deswegen) sanken die Auflagenzahlen. Der Yomiuri-Literaturpreis (読売文学賞 Yomiuri-bungaku-shō) wird seit 1949 vergeben. Der Preis war gedacht, um nach dem Zweiten Weltkrieg einen Aufschwung der japanischen Literatur zu unterstützen.

 

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