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09. Dezember 2012

Ungern-Sternberg

Барон Роберт-Николай-Максимилиан Унгерн фон Штернберг (Baron Robert Nikolai Maximilian Ungern von Sternberg)

1895 - 1921

Als die Chinesen aus der Mongolei abzogen, erklärte die mongolische Aristokratie das Land unter der theokratischen Herrschaft von Bogd Khan für unabhängig. Die Chinesen sahen ihren Abzug nur als vorübergehende Unterbrechung an und so stellte 1919 ein Kriegsherr kurzfristig die chinesische Herrschaft wieder her. 1921 wurde er von einem Abenteurer vertrieben, dem verrückten Baron Ungern-Sternberg, der vor den Bolschewisten in Russland geflohen war.

Nicolaus Robert von Ungern-Sternberg wurde 1895 in Graz geboren. Nach der Scheidung seiner Eltern heiratete seine Mutter einen anderen Baron und zog mit ihm und ihrem Sohn nach Estland. Nach dem Abschluss der Militärakademie leistete er in Sibirien Dienst und lernte dort den Lebensstil der Mongolen kennen. Er war auch Buddhist, wie schon sein Vater und Großvater. Nach der Februarrevolution 1917 wurde er in den fernen Osten geschickt, um dort unter General Semjonow eine loyale Militärpräsenz aufzubauen.

Ein militärisches Eiltribunal durch eine Tscheka-Troika verurteilte ihn zum Tode, und er wurde in Russland erschossen. Angeblich soll er vor seinem Tod noch seine Medaille des St.-Georgs-Ordens (Орденъ Святого Великомученика и Победоносца Георгия Orden Swjatowo Welikomutschenika i Pobedonosza Georgija) heruntergeschluckt haben, um zu verhindern, dass sie in gotteslästerliche kommunistische Hände falle.


Der Bogd Khan (Богд Хан) war das religiöse Oberhaupt des Buddhismus in der Mongolei. Nach dem Zusammenbruch der Qing-Dynastie wurde er 1911 zum Bogd Khan, dem Herrscher der nun unabhängigen Mongolei ernannt. Durch die Revolution wurde die Mongolei in einen kommunistischen Staat umgewandelt; der Bogd Khan blieb mit stark eingeschränkten Rechten bis zu seinem Tod 1924 im Amt. 1929 verbot die Regierung aber die Suche nach einem Nachfolger.


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