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Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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28. September 2013

Tokyo-Universität

東京大学 Tōkyō Daigaku
東大 Tōdai

Ein besonderes Merkmal des japanischen Schulsystems ist der durch Aufnahmeprüfungen geregelte Übergang von einer Stufe zur nächsten. Das hat eine Hierarchie der Bildungseinrichtungen entstehen lassen, an deren Spitze die Tōkyō-Universität steht. Die Konkurrenz um einen Studienplatz ist hart. Aufnahmeprüfungen gibt es bis Ende der Schulpflicht auf allen Stufen, selbst schon für renommierte Kindergärten.

Warten auf das Ergebnis der Aufnahmeprüfung
(Foto: Wikimedia)

Die Tōkyō-Universität gilt als die renommierteste Universität Japans. Das stellt die Japaner vor ein Rätsel bei der Bewertung deutscher Hochschulen. Welche Rangfolge gilt unter deutschen Universitäten? Oder gibt es gar keine? Und wie orientiert man sich, falls es keine gibt?

Absolventen

Viele bekannte Japaner absolvierten ihr Studium an der Tōdai:

Kronprinzessin Masako (雅子) schrieb sich nach dem Abschluss ihres Studiums an der Harvard University als Studentin der juristischen Fakultät ein. 

Zu den Absolventen gehören etliche bekannte Schriftsteller:

Mori Ōgai (森鷗外, Schriftsteller)
Natsume Sōseki (夏目漱石; abgebildet auf dem 1.000 Yen-Schein)
Kawabata Yasunari (川端康成, Nobelpreisträger)
Ōe Kenzaburō (大江健三郎, Nobelpreisträger)

Büsten von Erwin Bälz und Julius Scriba auf dem Gelände der Tōkyō-Universität (東大 Tōdai)
(Foto: Wikimedia)

 

Medizin

Vor allem das Wirken deutscher Mediziner beim Aufbau der Medizinischen Fakultät ist bis heute unvergessen. Die Unterrichtssprache war zunächst Deutsch, die Lehrbücher waren noch lange auf Deutsch abgefasst. Die Mediziner Erwin Bälz und Julius Scriba erhielten schon zu Lebzeiten ein gemeinsames Denkmal auf dem Campus.

赤門
Akamon
銀杏
ginnan
Der Hauptcampus liegt auf dem Gelände, auf dem sich die Stadtresidenz der Lehnsfürsten von Kanazawa befand. Der bekannteste Eingang zum Universitätsgelände, das Akamon (= Rotes Tor), ist ein Überbleibsel aus dieser Zeit.
(Foto: Wikimedia)

Das Symbol der Universität ist die Ginkgoblüte wegen der vielen Bäume auf dem Campus. Alle Universitäten in Tōkyō haben entlang ihrer Zufahrt immer eine Ginkgo Allee aus männlichen und weiblichen Bäumen.
三四郎池
Sanshirō ike
東京帝国大学
Tōkyō Teikoku Daigaku
Zur Residenz gehörte auch der von Grün umgebene Teich, der heute nach dem Roman Kokoro von Natsume Sōseki den Namen Sanshirō-Teich trägt. Der Teich hat die Form des Zeichens 心 (kokoro = Herz).
(Foto: Wikimedia)
1886 wurde die Universität zuerst in Kaiserliche Universität (帝国大学, Teikoku Daigaku) als damals einzige Universität Japans und 1897 mit der Gründung der Universität Kyoto als zweiter kaiserlicher Universität in Kaiserliche Universität Tokyo  umbenannt.
(Bild: Wikimedia)

 

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