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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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09. Dezember 2012

Tripitaka Koreana

고려대장경; 高麗大藏經 Goryeo Daejanggyeong (Korea + groß + Schatz + klassisches Buch)

팔만 대장경; 八萬大藏經 Palman Daejanggyeong (achtzigtausend + groß + Schatz + klassisches Buch)

„Und dann führt sie der Sunim zum Schatz des Tempels: In offenen, natürlich belüfteten Holzhallen lagern über 80.000 Druckplatten aus schwarzem Magnolienholz, beidseitig beschnitzt in chinesischer Schrift: Die Tripitaka Koreana. Es ist die umfassendste Sammlung aller buddhistischen Texte. 200 Mönche haben sechzehn Jahre lang daran gearbeitet. Ohne auch nur einen einzigen Satzfehler zu machen.‘“
(http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0507/reise/0006/index.html)

Um 1230 wurde die koreanische Goryeo Dynastie (고려, 高麗) durch eine mongolische Invasion bedroht. König Gojong (高宗, 고종) ließ daraufhin eine Schriftsammlung aller buddhistischen Texte in Holzplatten schnitzen. 16 Jahre lang arbeiteten Mönche an dieser Tripitaka Koreana. Zwischen 1236 und 1251 entstanden auf der Insel Ganghwa (강화, 江華) genau 81.258 Druckplatten aus Magnolienholz, in die beidseitig chinesische Schriftzeichen geschnitten sind. Alle Texte sind perfekt, keine der Platten enthält auch nur einen einzigen Fehler.
Um sie vor Zerstörung zu schützen zogen die Holzdruckstöcke zweimal um. Tausende von Nonnen schafften sie in wochenlangen Märschen durch die Bergwelt bis zum Haeinsa Tempel (해인사, 海印寺), wo sie bis heute untergebracht sind. Die vielen Jahrhunderte überstanden sie in einer Art Freilandbibliothek. Ein fast 800 Jahre alter offener Holzgebäudekomplex sorgte für optimale klimatische Bedingungen. Ein ausgeklügeltes Belüftungssystem sorgte dafür, dass Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftaustausch für die Holzplatten optimal waren. So überstanden sie unbeschadet die Jahrhunderte.

 

Aufbewahrungshalle und Druckplatte

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