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08. Dezember 2012

Tottori

鳥取 Tottori (Vogel + fangen)

鳥取県 Tottori-ken (Tottori + Präfektur)
3.507 km²
0,6 Millionen Einwohner
168 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Tottori-shi (鳥取市)

„Man macht die Augen zu und denkt, man ist in Afrika. Kamele brüllen, unter den Füßen heißer Sand, ein trockener Wind weht. Aufgeregtes Geschnatter entzückter Schulkinder ruft einen in die Wirklichkeit zurück   in die Tottori-Sanddünen, Japans einzige ‚Sandwüste’. Alles ist echt, die bis zu 100 Meter hohen Dünen, die Sandverwehungen, selbst die importierten Kamele, auf denen man durch den San-in-Küstenpark [山陰海岸国立公園 San'in Kaigan Kokuritsu Kōen] am Japanischen Meer schwanken kann. Fünf Kilometer nördlich der (uninteressanten) Stadt Tottori beginnt das Naturwunder. Der Sandstreifen ist zwei Kilometer breit und 16 Kilometer lang. Am Rand der Dünen wachsen Tabak, Erdbeeren und Tulpen. Wem Kamele als Fortbewegungsmittel zu unsicher sind, kann sich im Sandsegeln, Sandskilaufen und Sand-Autorennen versuchen.“
(Barbara Lange: Japan. Walter-Verlag, 1984. ISBN: 978-3530502503)

 

Tottori gehört zu den finanzschwächsten Präfekturen Japans. Die Präfektursteuern decken nur ein Viertel des Finanzbedarfs. Niedriger liegen die Zahlen nur in der benachbarten Präfektur Shimane (島根県 Shimane-ken) und in der Präfektur Kōchi (高知県 Kōchi-ken).

 

to
 
Das Emblem der Präfektur ähnelt dem der der Präfektur Tokushima, denn beide verwenden das gleiche stilisierte Hiragana-Zeichen für die Silbe to (と). Auch hier hat es die Form eines Vogels, jedoch als Anspielung auf den Präfekturnamen, in dem das Kanji 鳥 (= Vogel) enthalten ist. Der Präfekturname bedeutet so viel wie „Vogelfänger” und geht auf eine alte Geschichte um den kaiserlichen Prinzen Homatsu-wake zurück, der im Alter von 30 Jahren immer noch nicht sprechen konnte. Doch als er einen Schwan geschenkt bekam, spielte er mit diesem und lernte allmählich zu sprechen.
鳥取砂丘
Tottori sakyū
大山
Daisen
Um die umliegenden Bauernhäuser vor dem Sand zu schützen, wurden die Randgebiete aufgeforstet. Da dies jedoch die Fläche der als Touristenattraktion beliebten Sanddünen von Tottori verkleinert und das Ökosystem der Dünen gefährdet, wurden diese Maßnahmen eingeschränkt.
(Foto: Wikimedia)
Die Besteigung des 1.729 Meter hohen Berges Daisen (großer Berg)  ist aus religiösen Gründen nur in Begleitung eines Mönches des Klosters gestattet.
(Foto: Wikimedia)

 

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