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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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08. Dezember 2012

Tokugawa

徳川  Tokugawa

徳川氏 Tokugawa-shi (Tokugawa + Sippe)
1603 - 1868

tokugawa-mon
Mon der Tokugawa-Sippe

„Vom Augenblick ihrer Machtübernahme an waren die Tokugawa-Shoguns, die während der gesamten Edo-Zeit herrschten, bestrebt, alles zu unterdrücken, was die geringste Bedrohung ihrer Autorität darstellen konnte. Der Glauben, der der autoritären Regierung am dienstbarsten schien, war der Konfuzianismus, besonders die Schule Zhū Xīs [朱熹, 1130 - 1200], eines chinesischen Philosophen aus dem 12. Jahrhundert, die Loyalität und Pflichterfüllung betonte – ursprünglich den eigenen Eltern gegenüber, doch da sich dies bequem auf die jeweiligen Herrscher ausdehnen ließ, faktisch auch den Tokugawa-Herrschern gegenüber. ... Menschen gerieten in Schwierigkeiten oder sogar in Gefahr, wenn sie sich wie unabhängige Individuen verhielten. Jeder wurde nach seinem Rang in der sozialen Hierarchie beurteilt – ein Brauch, der sich leider erhalten hat. “
(Ian Buruma: Japan hinter dem Lächeln. Götter, Gangster, Geishas. 1985. ISBN 3 548 34464 X)

Die Tokugawa waren eine Dynastie von Shōgunen (将軍), die von der Stadt Edo (江戸, heute Tōkyō 東京) aus (deshalb auch Edo-Zeit, 江戸時代  Edo Jidai) herrschten. Das Tokugawa-Shogunat wurde von General Tokugawa Ieyasu (徳川家康)  als so genannte Zeltregierung (幕府 bakufu) begründet. Die Tokugawa zeichneten sich vor allem durch ihre lange Herrschaft aus. Über 200 Jahre lang herrschten sie mit eiserner Faust. Jeder Hausherr musste am Hauseingang Angaben über seinen ererbten Status anbringen. Die Kleidungsstücke, die er tragen durfte, die Lebensmittel, die er kaufen durfte, und die Beschaffenheit des Hauses waren durch diesen ererbten Rang festgelegt. Der Regierungssitz lag in Edo (江戸, heute Tōkyō 東京). Die Tokugawa hielten bis zum Ende einen bewaffneten Frieden aufrecht und etablierten eine Zentralregierung.

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