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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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08. Dezember 2012

Tianjin

天津 Tiānjīn (Himmel + Furt)

天津市 Tiānjīn Shì
Abkürzung: 津 (Jīn = Furt)
11.943 km²
12,3 Millionen Einwohner
879 Einwohner pro km²

 

Die Geschicke Tiānjīns waren stets mit Peking (北京 Běijīng) verknüpft. Als die Mongolen Peking zur Hauptstadt ihrer Yuan-Dynastie (元朝 Yuáncháo, 1279 - 1368)) machten, entwickelte sich Tiānjīnzu einem wichtigen Speicherplatz für Getreide. Als der Kaiserkanal (京杭大运河 Jīng-Háng Dà Yùnhé, Großer Kanal von Peking nach Hangzhou) fertig war, etablierte sich Tiānjīn als Knotenpunkt für den Kanalverkehr über Land und zu den Seehäfen.
 
Später siedelten sich Engländer und Franzosen, zwischen 1895 und 1900 Japaner, Deutsche, Österreicher, Italiener und Belgier an. Jede dieser Nationen richtete sich eine eigene kleine Welt mit Gefängnis, Schule, Wohnquartieren und Krankenhaus ein. Die Franzosen bauten elegante Chateaux und Türme, die Deutschen bayerische Villen aus Backstein. Chinesen war der Zutritt nicht erlaubt, nur Diener mit Passierscheinen wurden eingelassen. Heute ist Tiānjīn ist stolz auf seine Architektur der Kolonialzeit, denn sie verleiht der Stadt ein Flair verstaubter Noblesse.

In den 1870er Jahren kam es zu einem Zwischenfall: Die Chinesen griffen ein von Franzosen geleitetes Waisenhaus an und töteten dabei auch zehn Nonnen. Sie nahmen „Leib und Blut Christi“ wörtlich und dachten, die Kinder wären entführt worden, um sie zu opfern.
 
Skyline 南开大学
Nankai-Universität
(Foto: Wikimedia) (Foto: Wikimedia)
Tianjin Eye am Haihe-Fluss Deutsche Konzession
(Foto: Wikimedia) (Foto: Wikimedia)
 

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