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25. Januar 2017

Setsubun

節分
Setsubun
(Fest + trennen)

„Hast du daheim jemals mit Bohnen geworfen? Ich glaube nicht, weil deine Eltern dir wahrscheinlich gesagt haben: ‚Du darfst nicht mit dem Essen spielen!‘

Was normalerweise nicht gern gesehen wird, gehört am 2. Februar in Japan zum guten Ton. Denn an diesem besagten Tag findet dort ein traditionelles Fest statt, das Setsubun (節分) heißt und welches mit Jahreszeitenwechsel übersetzt werden kann.“
(Die Kulturvermittlung: Bohnenwerfen oder Japans Glücksgeheimnis)

Setsubun (meist am 3. oder 4. Februar) ist im japanischen Kalender der „Wechsel der Jahreszeit“ und geht zurück auf den letzten Tag der „Großen Kälte“ (大寒 Daikan) im chinesischen Bauernkalender. Der Tag markiert auch den Frühlingsbeginn (立春 Risshun).

Setsubun 1

Maske, Bohnen und ein Ehōmaki
(Foto: Flickr-Nutzer sakura_chihaya+)

Das Setsubun-Fest ist vor allem ein Familienfest, bei dem mit den Bohnen der Winter und alle bösen Geister aus dem Haus vertrieben werden.

Die Bohnen für diesen Tag werden sorgfältig vorbereitet:
1. Tag: einweichen.
2. Tag: absieben und trocknen
3. Tag: backen
Nach drei Tagen hat man dann einen knusprigen Sojabohnensnack (福豆 fuku-mame), die so genannten Glücksbohnen.

Beim Setsubun-Fest sollte jede/r so viele Glücksbohnen essen wie er/sie Jahre alt ist. Damit wünscht man sich Gesundheit für sein Leben. Erst danach beginnt das Bohnenwerfen. Dabei spielen die Hausherr/innen mit einer Maske die Teufel (鬼 Oni), die durch das Bohnenwerfen vertrieben werden sollen. Die Bohnen werden in jedem Zimmer – außer Toilette und Badezimmer – geworfen. Dabei rufen die „Geisterjäger“ „Teufel raus!“ (鬼は外! Oni wa soto!) und „Glück herein!“ (福は内! Fuku-wa-uchi!).
Durch die Verschmutzung der Wohnung, reinigt man sich – so glaubt man – vom vergangenen Jahr.

 

Setsubun 2

Kind (mit Mutter) beim Essen der Ehōmaki
Man sieht, dass die Kleinen dabei ganz schön überfordert sind.
(Foto: Flickr-Nutzer yamakazz)

Wir sprechen hier von Japan, deshalb darf auch das Sushi nicht fehlen. So gib es eine große dicke Sushi-Rolle, die Rolle der Glücksrichtung (恵方巻 Ehōmaki), die gefälligst von der Person, die sie gerollt hat, ganz gegessen werden sollte. Dabei ist Vorsicht geboten, damit das Glück im neuen Jahr nicht aus den Fingern rutscht. Die Rollen sind sehr groß, deshalb gilt das als schwierigster Teil des Festes. Außerdem soll man sich dabei der Glücksrichtung, die sich von Jahr zu Jahr ändert, zuwenden. Daher auch der Name der Sushi-Rolle.

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