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28. Oktober 2013

Sieben Jahre in Tibet

Heinrich Harrer (Buch)
Jean-Jacques Annaud (Film)

„Einzelne Leser fragten mich nach dem Buch ‚Der Begeisterte Selbstmord‘ des flämischen Priesters Dries van Coillie, andere, was Harrer, ‚Sieben Jahre in Tibet‘, zu meiner Auffassung von Tibet sagen würde. Beide Bücher haben zum Unterschied von aller sonstigen Literatur über China hohe Auflagen erreicht.

Harrer beschränkt sich dabei auf das alte Tibet und seine persönlichen Eindrücke, die bis zu seinem Abschied im März 1951 reichen. Politischer Äußerungen des bekannten Bergsteigers in seinem vorzüglich illustrierten Buch entsinne ich mich nicht.
(Werner Otto von Hentig in der Zeit vom 8. April 1966: Wie ist China wirklich?)

Buch (1956) Film (1997)

„Der Tibetkenner Heinrich Harrer lebte als einziger Europäer am tibetanischen Königshof und wurde zum engem Vertrauten des Dalai Lama. Übersetzungen in mehr als vierzig Sprachen und Auflagen in Millionenhöhe ließen seine Erinnerungen zu einem Weltbestseller werden." (Klappentext)

Das Buch erzählt die Geschichte des österreichischen Bergsteigers Heinrich Harrer, der im Zweiten Weltkrieg aus einem britischen Internierungslager in Indien nach Tibet flieht. Dort lernt er den jungen 14. Dalai Lama kennen und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden.

„Fünfzig Jahre nach der spektakulären Flucht Heinrich Harrers über den Hinmalaja nach Tibet kam das Abenteuer des Jahrhunderts in der Verfilmung von Jean-Jacques Annaud mit Brad Pitt in der Hauptrolle in die Kinos." (Klappentext)

Während es im Buch größtenteils um die Lebensgewohnheiten der Tibeter und die politische Situation geht, behandelt der Film davon nur wenig, anstatt dessen wurde viel Drehzeit für Szenen verwendet, die im Buch nicht zu finden sind: Dazu zählen Szenen mit Harrers Sohn und Aufschnaiters Heirat mit einer tibetischen Schneiderin.

 

„Unser Lager bestand aus sieben großen Flügeln, von denen jeder für sich mit einem doppelten Stacheldrahtverhau umgeben war. Um das ganze Lager herum führten dann nochmals zwei solcher stacheligen Gitter — und in dem Gang zwischen ihnen patrouillierten ständig die Wachen!

Das war nun also eine ganz neue Situation. Solange unser Camp unten in der indischen Ebene lag, hatten unsere Fluchtpläne immer zum Ziel gehabt, eine der neutralen portugiesischen Kolonien zu erreichen. Hier aber, hier lag der Himalaja direkt vor uns! Wie verlockend für einen Bergsteiger war der Gedanke, über seine Pässe in das dahinter liegende Tibet zu gelangen! Als endgültiges Ziel dachten wir dann an die japanischen Linien in Burma oder China ...

Eine solche Flucht mußte natürlich besonders gründlich vorbereitet werden. Zu diesem Zeitpunkt waren ja unsere Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende geschwunden, und so ging ich nun systematisch daran, die neue Aktion zu organisieren. Ein Fluchtweg durch das dichtbevölkerte Indien kam deshalb nicht in Frage, weil dazu große Geldmittel und perfekte englische Sprachkenntnisse fast unentbehrliche Voraussetzungen waren — und beides fehlte mir. Es war also ganz selbstverständlich, daß meine Wahl auf das menschenleere Tibet fiel. Und auf den Himalaja! Selbst für den Fall, daß mein Plan nicht restlos gelingen sollte, war mir schon eine kurze Zeit der Freiheit in den Bergen das Risiko wert.

Zunächst lernte ich jetzt ein wenig Hindostani, Tibetisch und Japanisch, um mich mit den Einheimischen verständigen zu können. Dann verschlang ich sämtliche in der Lagerbibliothek vorhandenen Reisebücher über Asien, speziell über die Gegenden, durch die mein Weg voraussichtlich führen würde, machte mir Auszüge und kopierte die wichtigsten Karten.“
(Heinrich Harrer: Sieben Jahre in Tibet. Mein Leben am Hofe des Dalai Lama. Berlin: Ullstein, 1965)

Tibetisches
Begrüßungsschal ཁ་བཏགས - Buttertee ཇ་སྲུབ་མ - Dalai Lama ཏཱ་ལའི་བླ་མ་ - Gebetsmühle འཁོར་ - Heinrich Harrer - Himalaya ཧི་མ་ལ་ཡ - Kailash གངས་རིན་པོ་ཆེ - Kundun སྐུ་མདུན་་ - Lama བླ་མ - Lhasa ལྷ་ས་ - Mandala དཀྱིལ་འཁོར། - Mount Everest ཇོ་མོ་གླང་མ - Om mani padme hum ༀམཎིཔདྨེཧཱུྃ། - Pantschen Lama པན་ཆེན་བླ་མ་ - Potala-Palast པོ་ཏ་ལ་ - Sieben Jahre in Tibet - Tendzin Gyatsho བསྟན་འཛིན་རྒྱ་མཚོ་ - Tibet བོད་རང་སྐྱོང་ལྗོངས་ - Tibetisch བོད་སྐད - Tibetisches Totenbuch - Tim in Tibet ཏིན་ཏིན་བོད་ལ་ཕྱིན་པ། - Windpferd བར་དོ་ཐོས་གྲོལ - Yak གཡག་, འབྲི  - Yeti གཡའ་དྲེད་
 

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